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Bevölkerung in Deutschland nimmt ab PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 10. November 2009 um 00:00 Uhr

Die deutsche Bevölkerung hat im vergangenen Jahr um mehr als eine Viertelmillion abgenommen. Der Schwund um 260.000 Menschen entspricht in etwa der Einwohnerzahl einer Stadt wie Münster oder Aachen. Ursachen für diese positive Entwicklung sind eine niedrige Geburtenrate und eine rückläufige Zuwanderung. Gleichzeitig steigt die Zahl der Auswanderer. Laut Demographie-Experten werde sich dieser Trend voraussichtlich noch für mindestens ein halbes Jahrhundert fortsetzen.

Während Anfang des Jahres noch rund 82 Millionen Menschen in Deutschland lebten, waren es Ende März nur noch 81,9 Millionen. Damit wurde erstmals seit 1996 die 82-Millionen-Marke wieder unterschritten. Erstmals seit der Wende haben im zurückliegenden Jahr auch die Länder Bayern, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein Bewohner verloren. Einzig Hamburg und Berlin verzeichneten zuletzt noch einen Bevölkerungszuwachs.

Pikant ist dabei, dass bürgerlich-liberale Ideologen in dieser Entwicklung einen Vorboten der Apokalypse herbeifantasieren, da für das liberale Denken eine psychotische Wachstumsideologie maßgeblich ist. Ökonomisch wie demographisch wird jeder Wachstumsmangel zwanghaft katastrophalisiert. Zudem werden Menschen auf eine reine Nützlichkeit- und Verwertbarkeitsanschauung innerhalb ökonomischer Produktions- und Kapitalakkumulationsstrukturen reduziert. In diesem Welt- und Menschenbild ist daher jede Abnahme der Bevölkerung einhergehend mit der Abnahme von ökonomisch verwertbaren "Humankapital". Ironischerweise werden insbesondere genau diese ökonomischen Strukturen als eine der wesentlichen Ursachen für den Bevölkerungsrückgang ausgemacht, da diese Menschen eben weitestgehend zu reinen Wirtschaftsobjekten degradieren, wobei Kinder bzw. generell Familienplanung überwiegend einen wirtschaftlichen Risikofaktor bilden.

Einen Ausweg aus dieser menschen- und lebensfeindlichen, sozialrassistischen Herrschaftsökonomie bietet das sogenannte Bedingungslose Grundeinkommen. Dieses Konzept ist äußerst pragmatisch ausgerichtet und nahezu sofort umsetzbar. Sein gesellschaftlicher Hauptaspekt ist die Auflösung totalitärer, nahezu sämtliche Lebensbereiche umklammernder ökonomistischer Strukturen und Prinzipien und die damit einhergehende Etablierung von Freiheit und Würde als Grundbedingungen menschlichen Daseins und gesellschaftlichen Miteinanders.

 

 

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Erwerbsarbeitsstatistiken

Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren im Jahr 2009 durchschnittlich rund 40,15 Millionen in Deutschland wohnende Menschen erwerbstätig. Gegenüber dem Jahr 2008 ergibt sich damit eine Abnahme um 72.000 Personen. Damit ist die Erwerbstätigenzahl erstmals seit 2005 im Vorjahresvergleich wieder gesunken. Im Jahre 2008 hatte es mit durchschnittlich 40,22 Millionen Personen einen neuen Höchststand an Erwerbstätigen seit der Wiedervereinigung gegeben. Insbesondere durch staatliche Subentionen als auch durch das im Rahmen der sog. Hartz IV-Gesetzgebung ermöglichte massive Lohndumping konnte in den letzten Jahren eine relativ hohe und stabile Erwerbstätigenzahl erreicht werden. Die Erwerbsarbeit als primärer Lebensinhalt ist eines der zentralen gesellschaftlichen und machtpolitischen Dogmen und Herrschaftsinstrumente.

Zudem fallen die in unterbezahlten, Leiharbeits- oder Mini-Jobs tätigen Personen aus den offiziellen Erwerbsarbeitslosenstatistiken heraus. Die systematische Manipulation der Arbeitslosenstatistiken ist ebenfalls eine zentrales machtpolitisches Propagandainstrument, um den bürgerlichen Kult der Erwerbsarbeit aufrecht zu erhalten, und damit auch die Entfaltung von Freiheit und Selbstbestimmung, welche die etablierten Herrschaftsstrukturen erodieren würden, zu verhindern. Im Jahre 2009 wurde insbesondere durch die massive Ausweitung der Kurzarbeit sowie den Abbau von Überstunden und das Abschmelzen von Guthaben auf Arbeitszeitkonten signifikant hohe, in offiziellen Statistiken erscheinende Beschäftigungsverluste verhindert.

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