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Die massenmediale Inszenierung eines "Unterhosenbombers" PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Baraka   
Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 00:00 Uhr
 
Die westlichen Propagandamedien stellen sich im Rahmen ihrer selbsternannten Berichterstattung über den Zwischenfall am ersten Weihnachtsfeiertag auf dem Flug 253 von Amsterdam nach Detroit in ihrer ganzen Manipulativität, Verlogenheit und Unzurechnungsfähigkeit bloß. Ein junger Nigerianer, Umar F. Abdulmutallab, hatte versucht, einen in seiner Unterwäsche versteckten Sprengsatz zu zünden, nachdem er in Amsterdam ein Flugzeug bestiegen hatte. Er wurde jedoch von anwesenden Passagieren überwältigt, nachdem er eine Chemikalie gezündet hatte, wobei er schwere Verbrennungen erlitt. Für die gleichgeschaltete, tendenziöse Propaganda westlicher Massenmedien war dies ein gefundenes Fressen, um nach einer längeren Durststrecke wieder einen lang ersehnten islamistischen Terroranschlag in einem westlichen Land inszenieren zu können. Die absichtsvoll geschürte Paranoia wurde außerdem noch damit unterstützt, indem zahlreiche angebliche "Sicherheitslücken" und "Geheimdienstpannen" behauptet wurden, da der Attentäter die bekannten Sicherheitsvorkehrungen problemlos überqueren konnte. Dass der Nigerianer bei den Sicherheitsbehörden bereits einschlägig bekannt war, wurde dementsprechend groß aufgebauscht, um durch eine damit inszenierte Fehlerhaftigkeit und Unfähigkeit der beteiligten Behörden und Einrichtungen weitere Grundrechtseinschränkungen und totalitäre Repressalien für die Zukunft legitimieren zu können.

Systematisch verschwiegen wurde dementsprechend, dass Abdulmutallab durch die Sicherheitseinrichtungen auf dem Flughafen von Amsterdam regelrecht durchgeschleust worden ist. So gelang es ihm etwa, ohne gültigen Pass, und den Sicherheitskräften bekannt, an Bord des Fluges 253 zu gelangen. Die angeblichen Verbindungen des jungen Nigerianers zu dem weitestgehend nur in der westlichen Propaganda existierenden so genannten "Terrornetzwerk" Al Quaida werden nicht weiter hinterfragt. Üblicherweise propagieren westliche Massenmedien Al Quaida als eine autonome Organisation, um damit gezielt Paranoia zu schüren und den bereits seit den Anschlägen des 11. September initialisierten Prozess der schleichenden Errichtung von immer repressiveren und totalitäreren Herrschaftsstrukturen zu legitimieren. Aus der massenmedialen Propaganda ist dementsprechend vollständig verdrängt, dass Al Quaida von Beginn an eine CIA-Organisation bzw. Operation war.
 
Wo die paranoide Propaganda stets mit machtpolitischem Kalkül "Sicherheitsfehler" inszeniert, lassen sich bei nüchterner, insbesondere geheimdienstliche Methodik berücksichtigender Betrachtung in der Regel planmäßige Strukturen der Organisation und Inszenierung so genannter "Anschläge" erkennen. So auch im Fall des jungen Nigeraners Abdulmutallab, dessen gescheiterten, und möglicherweise von vornherein zum Scheitern verurteilten Anschlag man nüchtern und frei von absichtsvoll täuschender Paranoia eher als "dummen, islamistischen Jungen-Streich" bezeichnen müsste. Damit soll nicht die Gefährlichkeit der versuchten Sprengstoffattacke verharmlost, sondern vielmehr die perfide, verlogene, paranoide Propaganda relativiert werden, die seit Jahren systematisch das unsichtbare, globale Schreckgespenst des islamistischen Terrors in die Köpfe der Menschen pflanzt, um sie für totalitäre Herrschaftsstrukturen willig zu machen.
 
Bei nüchterner Betrachtung der Fakten und Indizien hinsichtlich des gescheiterten Sprengstoffanschlages von Flug 253, bleibt festzuhalten, dass hier mit großer Wahrscheinlichkeit die Tat eines jungen, naiven, wenn nicht verwirrten Mannes vorliegt, der stark islamistisch konditioniert und zu der Durchführung eines Anschlages angestiftet worden war, ob nun unter geheimdienstlicher Aufsicht oder direkter Durchführung bleibt zu untersuchen, insbesondere auch im Bezug auf die problemlose Durchquerung der üblichen Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen von Amsterdam, so dass Abdulmutallab erst im Flugzeug selbst, von den Passagieren gestoppt werden konnte bzw. musste. Daraufhin begann postwendend eine neue Runde in den politischen Debatten zur Einschränkungen von Grund- und Menschenrechten, welche die Propaganda der Verschwörungstheorie vom islamistischen Terror stets begleitet. Mit den sog. "Nacktscannern" wurde schließlich die neueste Waffe totalitärer Obrigkeit propagiert und der Politik schmackhaft gemacht, welche nicht mehr nur die Privat- sondern auch Intimsphäre der Menschen aufs Äußerste verletzt.

Festzuhalten bleibt also letztlich auch, dass das neueste Kapital der Verschwörungstheorie vom islamistischen Terrors, diesmal mit dem Nigerianer Umar F. Abdulmutallab in der Hauptrolle, einmal mehr nur der westlichen Welt, insbesondere den USA als willkommener Anlass dient, um mit Beginn des neuen Jahres auch erneut und vermehrt subtile, aber massive Angst und Feindschaft zu schüren. Die systematische, flächendeckende Psychotisierung und Polarisierung der Menschen der abendländischen Gesellschaften ist ein zentrales Herrschaftsinstrument. Insbesondere seit den Anschlagen des 11. September 2001 wird systematisch Angst vor sogenanntem islamistischen Terror geschürt, der dann wiederum als Legitimation für die schleichende, aber systematische Zerstörung von Grund- und Bürgerrechten in den westlichen Nationalstaaten und die Errichtung eines totalitären Überwachungs- und Polizeistaates dient.

Der in Wellen über massenmediale Propaganda beschworene islamistische Terror ist tatsächlich jedoch weitestgehend ein reines Phantom, das überwiegend lediglich in dem propagandistischen Realitätsderivat der westlichen Massenmedien existiert. Die größte Gefahr geht vielmehr von westlichen Geheimdiensten aus, die den überwiegenden und effektiven Teil des derzeitigen Terrors in der Welt organisieren und inszenieren. Die dafür instrumentalisierte, innerhalb der islamischen Welt durchaus vorhandene und oft auch gezielt geschürte Gewaltbereitschaft ist überwiegend das Produkt des westlichen, vor allem wirtschaftlichen Imperialismus und Terrors, der den Großteil der Welt, und besonders den Nahen und Mittleren Osten mit Gewalt und Verlendung überzieht. Hass sucht sich oft missbräuchlich Legitimation und Kanalisation durch die Religion, so auch der in der islamischen Welt.  

 

 

 

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