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Das jüngste Gericht PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 16. Januar 2010 um 00:00 Uhr

Ein User im Blog zur Talkshow von Anne Will verfasste eine kurze Geschichte vom jüngsten Gericht. Für Gottes-Gläubige wie Ungläubige gleichermaßen geeignet, verdeutlicht sie einen sittlich-freiheitlichen Standpunkt über das Leben. So, wie es sein sollte bzw. sein kann, unter freiheitlichen Bedingungen, und somit im Gegensatz zu den derzeitigen repressiven Bedingungen der totalitären Herrschaft einer parasitären Kapitalverwertenden Wachstumsökonomie über die Gesellschaft.

Wir haben bereits heute, jederzeit die Wahl und müssen dafür nicht bis zum sprichwörtlichen, oder in der folgenden Geschichte auch buchstäblichen "jüngsten Tag" warten. Die Wahl, um uns für das Leben zu entscheiden, oder für einen unserem Leben entfremdeten, nur einer parasitären Herrschaftselite nutzenden Arbeits-, Leistungs- und Wachstumskult.


Ein Investment-Bänker, ein Leiharbeiter und ein Rumtreiber treten vor ihren Schöpfer, es wird entschieden, welches Schicksal sie ereilt.

Der Bänker tritt ein. Er wird gefragt was er gerade denkt:
Ich hatte gerade ein grosses Projekt, sehr rentabel, ein Spitzendeal, einen grossen Bonus in Aussicht, sehr gute Referenzen. Nächste Woche wäre der Deal perfekt gewesen, und jetzt das!

Der Schöpfer schaut ihn an, schüttelt den Kopf und schickt ihn zur Hölle:
Ich schenke Dir das Leben, und Du nutzt es nur, um Dich zu bereichern, teilst nicht. Es kommt wie es kommen muss.

Der Leiharbeiter tritt ein. Auch er soll sagen was er gerade denkt:
Ich hatte gerade wieder einen neuen Job, verdiene jetzt zwar weniger als vorher, aber Hauptsache ich habe Arbeit. Ich hab doch alles getan, bin auch krank zur Arbeit, war immer da, immer fleissig, habe meine Raten für den Fernseher fast abbezahlt, was jetzt?

Der Schöpfer schaut ihn an, schüttelt den Kopf und schickt ihn zur Hölle:
Ich schenke Dir das Leben, und Du schenkst es einem anderen Herrn. Du klagst nicht, also erträgst Du auch das Höllenfeuer.

Der Rumtreiber tritt hinein:
Schickst Du mich nun auch zur Hölle? Ich habe gesündigt, habe mit meinen Freunden getrunken und der Völlerei gefröhnt, habe in den Tag gelebt und Fünfe gerade sein lassen, habe mich nicht mit dem Lauf der Dinge wie sie sind abgefunden, wollte nicht so leben wie die anderen, habe lieber die Welt entdeckt und abends den Sonnenuntergang am See erlebt. Ich bin Dir nicht böse wenn Du mich in die Hölle schickst!

Der Schöpfer schüttelt wieder den Kopf:
Nein mein treuer Freund, Du kommst nicht in die Hölle. Nach dem Leben kommt man in den Himmel, das wissen schon die Kinder, und mein Freund - Du hast gelebt!

 

Lesetipp: Das Bedingungslose Grundeinkommen

 

 

 

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Das Ende der Arbeit

{jcomments on}Der US-Professor Jeremy Rifkin befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Problem der Arbeitslosigkeit und in diesem Zusammenhang besonders mit der Frage nach der Zukunft der Erwerbsarbeit. Rifkin ist Soziologe, Ökonom und Publizist, unterrichtet unter anderem an der Universität von Pennsylvania und berät zahlreiche Regierungen, wie auch die EU-Kommision. Bereits im Jahre 1995 veröffentlichte er ein Buch mit dem Titel "Das Ende der Arbeit und ihre Zukunft“. Im Jahre 2005 erschien zu dieser Thematik ein Interview mit Rifkin in der Stuttgarter Zeitung.

"Die 356 reichsten Familien besitzen heute 40 Prozent des Reichtums der Menschheit. Diese Entwicklung führt uns in den Abgrund. Wenn die Unternehmen die Löhne immer weiter drücken, wird irgendwann niemand mehr ihre Produkte kaufen. Das ist so logisch, dass es eigentlich jeder verstehen müsste. Was wir brauchen, ist eine Reglobalisierung, bei der die Bedürfnisse der Mehrheit im Vordergrund stehen, nicht die Gewinnspannen einer kleinen Minderheit. Der technische Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Ich sehe zwei Alternativen für unsere Zukunft. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können", so Jeremy Rifkin in dem Interview. "Das Ende der Arbeit kann für die Menschheit einen großen Sprung nach vorn bedeuten. Wir müssen ihn aber auch wagen."

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