18.04.2019
  
Verwandte Beiträge
Teilen
bitly|a simple URL shortener
Echte Demokratie Jetzt!
Atomkraft? Nein Danke
Springer-Nazi-Schmiere
Global Change Now
Aktionen
Alice im Wandelland
 
Wir treten zurück
 
Barakas Netzgeflüster
Warnungen

   Unwettergefahr

 

   © Deutscher Wetterdienst, (DWD)
Wetter
Köln
0°C
Köln °C | Niederrhein °C | Dresden °C | München °C | Berlin °C | Karlsruhe °C | Bremen °C | Frankfurt °C | Münster °C | Kiel °C | Ostfriesland °C | Auckland °C | Christchurch °C | Wellington °C | Aberdeen °C | Cardiff °C | Bristol °C | Coventry °C | London °C | Amsterdam °C | Brüssel °C | Wien °C | Zell am See °C | Venedig °C | Treviso °C | Rom °C | Paris °C | New York °C | Los Angeles °C | Boston °C | Emmonak (Alaska) °C | Südpol °C
[Details]
Barakas Netzgeflüster
Wer ist online
Wir haben 21 Gäste online
banner-klein
Angst beeinflusst Konsum PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 00:00 Uhr
 
Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) teilte mit, dass sich auch im Jahr 2009, und damit zum vierten Mal in Folge das Konsumklima verschlechtert habe. Grund ist insbesondere die wachsende Angst vor Arbeitslosigkeit, und damit auch die Angst vor der kriminellen und sittenwidrigen "Hartz IV"-Gesetzgebung, die eine seit Ende des Zweiten Weltkrieges und NS-Staates nicht mehr dagewesene Verelendung, Entrechtung und Entwürdigung großer und zunehmender Teile der Gesellschaft verursacht hat.
 
Die Absurdität und Unzurechnungsfähigkeit dieser dahinter wirkenden sozialrassistischen und menschenfeindlichen Politik liegt insbesondere darin, dass der Konsum eine der zentralen Voraussetzungen für die Unterhaltung und ggf. auch das Wachstum der Produktionsökonomie und damit auch der Zahl der darin bestehenden Erwerbsarbeitsplätze ist. Sowohl durch die unmittelbare Verelendung, als auch die durch die repressive und menschenfeindliche Sozialgesetzgebung verursachte Angst, wird das Konsumverhalten jedoch deutlich eingeschränkt.
 
Für Februar hat die GfK einen Konsumklima-Wert von 3,2 Punkten errechnet, was im Vergleich zum Januar einen Rückgang um 0,2 Punkte ausmacht. Auch langfristig gesehen erwartet die GfK ein deutlich schwierigeres Jahr als 2009. Die ökonomisch wie ethisch sinnvolle Konsequenz wäre die baldige Ersetzung der bestehenden sozialrassistischen und menschenfeindlichen Politik zugunsten eines freiheitlichen Konzeptes wie etwa das Bedingungslose Grundeinkommen.
 
Dieses bringt nicht nur Kaufkraft in die Fläche, sondern nimmt den Menschen auch ihre Angst und gibt ihnen ihre Würde und Freiheit (zurück). Im Gegensatz zur sozialrassistischen Menschenfeindlichkeit setzt das Bedingungslose Grundeinkommen nicht auf Entrechtung, Repression und menschliches Leid als Bedingungen des Menschseins, sondern auf die unter der freiheitlichen Bedingung der Grundeinkommensversorgung erst entfesselte Produktivität und Kreativität des Menschen.
 

Lesetipp: Das Bedingungslose Grundeinkommen

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Das Bedingungslose Grundeinkommen: Psychologische Aspekte

Unter dem Titel "Die Re-Humanisierung der Gesellschaft?" erläutert der Psychologe Prof. Theo Wehner die psychologischen Aspekte des Bedingungslosen Grundeinkommens. Wehner erforscht als Arbeits- und Organisationspsychologe u.a. auch menschliche Tätigkeitsmotive. Das Modell eines bedingungslosen Grundeinkommens erscheint ihm dabei weniger utopisch als der moderne Mythos von der Vollbeschäftigung. Das gesamte Interview gibt es hier als pdf-Datei zum Lesen und Herunterladen. Im Folgenden drei kurze Auszüge aus dem Interview, das letztes Jahr in der Dezember-Ausgabe der schweizerischen Fachzeitschrift "Psychoscope" erschien.


"Seit 1970 erhöht sich die Zahl der Güter und Dienstleistungen, die wir pro Stunde zu produzieren in der Lage sind, jährlich um ca. 2,6 Prozent. Dies entspricht einer Verdoppelung der Produktivität in 27 Jahren! Berücksichtigt man zusätzlich die Arbeitslosenquote – in der Eurozone liegt sie bei 9,4 Prozent – und nimmt zur Kenntnis, dass sich durch die Globalisierung das Angebot an Arbeitskräften auf ca. 3 Milliarden erhöht hat, so ist Vollbeschäftigung – wenn man einmal von sittenwidrigen Verträgen und Dumpinglöhnen absieht – die utopischere Vorstellung als jene des bedingungslosen Grundeinkommens (bGE)."

"Abgesehen von der erstaunlichen Unwissenheit darüber, was Kommunismus tatsächlich bedeutet, nämlich die Freiheit des Einzelnen gerade nicht zu stärken und ihn in den Arbeitsdienst zu schicken, und abgesehen davon, dass auch einige bGE-Mitstreiter von einer «capitalist road to communism» sprechen, geht es bei der Auseinandersetzung nicht um Verteilungsprobleme oder um den Besitz von Produktionsmitteln; es geht vielmehr um ein Menschenrecht, nämlich jenes der Existenzsicherung jenseits der Notwendigkeit zur Lohnarbeit. So wie wir mit dem Eintritt in die Gesellschaft die Bürgerrechte bedingungslos bekommen, so kann man sich durchaus vorstellen, dass ein Grundeinkommen, bedingungslos und über der Armutsgrenze liegend, jedem Bürger und jeder Bürgerin gewährt wird."

"Versetzen wir uns gedanklich in die Zeit des bGE, so würde ich vermuten, dass Psychologinnen und Psychologen nicht mehr nur im Dienste der Selektion, Qualifizierung und Eingliederung in den Erwerbsarbeitsprozess sowie der Reparatur von negativen Auswirkungen durch Erziehung, Schule und Arbeit, sondern im Dienste der Selbstverwirklichung und in der Umsetzung von Kriterien «guter Erziehung, Bildung und Arbeit» tätig sein würden; ob dazu der Mainstream momentaner Variablenpsychologie taugt, ist allerdings zu bezweifeln! Vieles an Forschung, womit heute «Impact» erzielt werden kann, würde in Zeiten des bGE u.U. keinerlei Eindruck mehr machen; es würde vielmehr deutlich, wie sehr ein Grossteil heutiger Forschung als Lohnarbeitspsychologie zu kennzeichnen wäre."

 

 

Beiträge
März 2011

 

 

 

 
Februar 2011



 
Meist gelesen
Beiträge
Januar 2011

 

 

 
Dezember 2010

 

 

 
November 2010

 

 

 

 
Oktober 2010

 

 

 
September 2010

 

 

 
August 2010