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Das Bedingungslose Grundeinkommen PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 24. April 2010 um 00:00 Uhr

Auf Publik-Forum.de kann bis zum vierten Mai an einer Umfrage zum Bedingungslosen Grundeinkommen teilgenommen werden.


Frage: Sind Sie für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens?

Solidarität oder Prämie für Aussteiger?
Ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) für alle – das ist das heißeste Eisen unter den alternativen wirtschaftspolitischen Konzepten. Mehr als 50.000 Leute haben in einer Petition an den Deutschen Bundestag für ein solches Grundeinkommen plädiert. Kirchliche Verbände wie KAB oder BDKJ verlangen es ebenfalls, der Münchener Bischof Marx ist strikt dagegen. Die Grünen streiten seit vielen Jahren darüber, bei den LINKEN gibt es viele Anhänger dieses Konzepts, manche auch in der Union. Gewerkschaftsmitglieder plädieren mehrheitlich für eine offene Diskussion – ihre Funktionäre lehnen es ebenso ab wie die meisten Politiker in höheren Ämtern.

 

 

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Der totalitäre Charakter der selbsternannten "Geldsystemkritiker"

Der Kampf gegen das Bedingungslose Grundeinkommen ist letztlich ein Kampf gegen das bedingungslose Recht auf Leben, und zwar menschenwürdig, "eigenwertig", selbstzweckhaft zu leben. Und ferner ist es ein Kampf gegen den Menschen, gegen die Freiheit, gegen die geistige und emotionale Autonomie des Individuums gegenüber herrschaftlichen Bestrebungen, also gegenüber autoritärer und elitärer Verfügungsgewalt, die den Menschen untertan machen will, indem sie ihn funktionalisiert und etikettiert und katalogisiert, ihn zu einem Verfügungs-, Verwaltungs- und Verwertungsobjekt macht.

Für den totalitären Charakter, also den durch und für Arbeit abgerichteten Untertanen in der liberalen Gesellschaft, ist eben dies, diese Verfügungsgewalt, und die auf ihr beruhende und sie legitimierende Herrschaftsordnung, das Paradies auf Erden. Es ist die Zwangsarbeitsgesellschaft, eben die liberale Gesellschaftsordnung, durch und durch dem liberalen Götzen Arbeit unterworfen. Diese Herrschaftsordnung und ihr Herrschaftsgötze legitimieren sich letztlich damit, dass sie sich zur unausweichlichen, unumkehrbaren, immer schon da gewesenen, absoluten Realität, zu metaphysischen Daseinskonstanten verklären.

Die tragende Rolle bei dieser ideologisch-propagandistischen Selbstlegitimation der Herrschaft durch Arbeit spielt der totalitäre Charakter, und im Besonderen der Geldsystemverschwörungsideologe. Dieser totalitäre Charakter ist buchstäblich menschliches "Massenprodukt" der totalitären Arbeitsgesellschaft. Er erfühlt und verwirklicht die Arbeit als Herrschaftsinstanz und Herrschaftssystem, und legitimiert sie als einzig wahre Wirklichkeit. Er bestätigt sich dieses totalitäre Zerrbild der Realität mithilfe seiner devot-masochistischen Charakterstruktur, die ihm Lustgewinn durch Leiden, durch Unterwerfung und Ohnmacht verschafft.

Wenn sich das totalitäre Realitätssurrogat des Arbeitsfetischisten dann verbal dissoziiert, so heißt es nur noch: "Man muss halt einfach arbeiten". Und: "Es gibt nichts außer Arbeit". Oft lässt gleich darauf die masochistische Garnitur dieses devoten Denkreflexes nicht lange auf sich warten. Besonders dann nicht, wenn es die Geldsystemverschwörungsideologie ist, der es primär ja nicht darum geht, Arbeit als solche zu rechtfertigen, sondern vielmehr den Lustgewinn an der Unabänderlichkeit des Ausgeliefertseins an die Arbeit. Welche dann nicht selten auch als Verantwortlichkeit eines bösen Leidensobjektes paranoidisiert werden kann.

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