Start Beiträge Themen Das Bedingungslose Grundeinkommen Das Bedingungslose Grundeinkommen
14.12.2017
  
Verwandte Beiträge
Teilen
bitly|a simple URL shortener
Echte Demokratie Jetzt!
Atomkraft? Nein Danke
Springer-Nazi-Schmiere
Global Change Now
Aktionen
Alice im Wandelland
 
Wir treten zurück
 
Barakas Netzgeflüster
Warnungen

   Unwettergefahr

 

   © Deutscher Wetterdienst, (DWD)
Wetter
Köln
0°C
Köln °C | Niederrhein °C | Dresden °C | München °C | Berlin °C | Karlsruhe °C | Bremen °C | Frankfurt °C | Münster °C | Kiel °C | Ostfriesland °C | Auckland °C | Christchurch °C | Wellington °C | Aberdeen °C | Cardiff °C | Bristol °C | Coventry °C | London °C | Amsterdam °C | Brüssel °C | Wien °C | Zell am See °C | Venedig °C | Treviso °C | Rom °C | Paris °C | New York °C | Los Angeles °C | Boston °C | Emmonak (Alaska) °C | Südpol °C
[Details]
Barakas Netzgeflüster
Wer ist online
Wir haben 58 Gäste online
banner-klein
Das Bedingungslose Grundeinkommen PDF Drucken E-Mail
Sonntag, den 02. Mai 2010 um 00:00 Uhr

"Gegen Almosen - für ein Grundeinkommen" lautet der Titel eines Beitrages von Götz Werner in der Online-Ausgabe des Magazins "Cicero". Darin wendet er sich gegen die konventionellen liberalen Gesellschaftskonzeptionen eines autoritären, repressiven Sozialstaates, oder anders formuliert, eines Almosengebenden Obrigkeitsstaates. Die liberale Form staatlicher Almosen, die sog. Sozialleistungen, sind in keinster Weise vereinbar mit der aufklärerisch-humanistischen Gesellschaftskonzeption, in der die Menschen in Freiheit und Würde, mit unveräußerlichem Recht auf Existenz und Teilhabe ausgestattet, leben und sich entfalten können.

In seinem Artikel bezieht sich Werner vor allem auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu den Hartz IV-Regelsätzen. Das Urteil der Verfassungsrichter, wie auch das vorhergehende Verfahren stellten insbesondere die Würde des Menschen und seine gesellschaftliche, kulturelle und politische Teilhabe in den Mittelpunkt zur Beurteilung der Angemessenheit staatlicher Transferleistungen für Bedürftige. "Ich zweifle an der Aufrichtigkeit von Politikern, die Gängel- und Kontrollsysteme einführen wollen, um den Richterspruch umzusetzen", schreibt Werner zutreffend. "Dies ist weder sozial noch christlich, sondern soll lediglich der Zivilgesellschaft die individuellen Rechte zugunsten der politischen Entscheider entziehen beziehungsweise vorenthalten."

Der liberale Obrigkeitsstaat legitimiert seinen Macht- und Autoritätsanspruch insbesondere durch die moderne sozialstaatliche Form der Alimentierung von Menschen. Dem steht das Konzept des Grundeinkommens diametral gegenüber. Eine bedingungs- und leistungslos ausgezahlte staatliche Grundsicherung aller Menschen erfordert, ein neues, alternatives, freiheitliches Staats- und Gesellschaftsverständnis. Eine Grundeinkommensgesellschaft verwirklicht unmittelbar das Freiheits- und Teilhaberecht ihrer Mitglieder, anstatt sie im Rahmen autoritärer und bevormundender Obrigkeitsstaatsmaßnahmen zu alimentieren.

"Eine freiheitliche Gesellschaft braucht jedoch selbstverantwortliche Bürger", schreibt Werner folgerichtig weiter. "Diese Selbstverantwortung der Menschen wird nicht dadurch gefördert, dass Politiker meinen, alles für sie regeln zu müssen – sie verkümmert bei dieser pseudowohlwollenden Führung. Die Bürger brauchen keine Almosen, sie brauchen ein bedingungsloses Einkommen, das ihnen ermöglicht, ihre Fähigkeiten zu entwickeln."

Hier der ganze Text bei "Cicero". Götz Werner gründete und leitete lange Zeit die dm-Drogeriemarkt-Kette. Inzwischen hat er sich aus dem operativen Geschäft zurück gezogen und leitet das Interfakultative Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe. Werner ist einer der bekanntesten Verfechter der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens.

 

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Neoliberale Verschwörungstheorien

Die wochenlange massenmediale Aufmerksamkeit, die der CDU-Chef-Demagoge Koch mit seinen Volksverhetzungen erreicht hatte, sowie das andauernde Umfrage-Tief der Leistungsträger- und Steuersenkungspartei FDP, haben bei Bundesaußenminister Westerwelle, international auch als Mr. "Westerwave" bekannt und beliebt, offenbar einen schweren Minderwertigkeitskomplex ausgelöst. Einen Minderwertigkeitskomplex, aufgrund des im Vergleich dazu bisher mangelnden medialen Interesses an ihm und seiner bourgeoisen Herrlichkeit.

Westerwelle, der noch nie in seinem Leben mit geistiger Zurechnungsfähigkeit und tragfähigen, nachhaltigen politischen Konzeptionen aufgefallen ist, sah sich wohl im Zuge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts über die Neuermessung der Hartz IV-Regelsätze, sowie angesichts katastrophaler Verluste in Umfragen für seine Partei der Einkommensstarken und Steuerhinterzieher, nun selbst dazu genötigt, mittels seiner abstrusen Verschwörungstheorien, sowie seines reaktionären, puritanisch-rassistischen Leistungsfetisch, massenmediale Aufmerksamkeit zu erringen.

Weiterlesen...
Beiträge
März 2011

 

 

 

 
Februar 2011



 
Meist gelesen
Beiträge
Januar 2011

 

 

 
Dezember 2010

 

 

 
November 2010

 

 

 

 
Oktober 2010

 

 

 
September 2010

 

 

 
August 2010