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Schleichende Verarmung der Gesellschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Donnerstag, den 17. Juni 2010 um 00:00 Uhr

Das Ergebnis einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) offenbart die bereits jahrelang anhaltende schleichende Verarmung der Gesellschaft und der zunehmenden Kluft zwischen Arm und Reich. Die Studie belegt, dass die Zahl der einkommensschwachen Haushalte in Deutschland nicht nur zugenommen hat, sondern im Durchschnitt auch immer ärmer wird. Zugleich aber gibt unter den Einkommensstärksten Schichten immer Menschen, deren Vermögen stets weiter zunehmen. Das Resultat dieser Entwicklung ist insbesondere das langjährige systematische Schrumpfen der Mittelschicht. Während es zwar einigen Angehörigen der Mittelschicht zuweilen gelingt, in die Riege der Spitzenverdiener zu gelangen, steigen zugleich stets wesentlich mehr zu den Niedriglöhnern ab.

Die sogenannte Finanz- und Wirtschaftskrise verursachte innerhalb dieser Entwicklung zuletzt jedoch Sondereffekte. So kam es im vergangenen Jahr zu einem gewissermaßen leichten, letztendlich aber nur scheinbaren Anstieg der Mittelschicht, da einige der bisherigen Spitzenverdiener an Vermögen verloren und in die Mittelschicht abrutschten. Die verbliebenen Top-Verdiener konnten zu großen Teilen jedoch nicht nur trotz der Krise, sondern aufgrund der Krise weitere Einkommenszuwächse verzeichnen. Dies verdeutlicht einmal mehr, dass von den systemimmanten sogenannten Krisen des Finanzkapitalismus gerade dort profitiert wird, wo sie verursacht werden, wo sich nämlich die größten Teile des Vermögens bündeln und akkumulieren, aber der gesamtgesellschaftlichen Verfügung und damit Kaufkraft und folglich auch für die realwirtschaftliche Produktivität und Kapitalverwertung entzogen sind.

Aus eben diesem Grund, der den monetaristischen Strukturen des durch diese erst pervertierten Kapitalismus geschuldet ist, nimmt die Verarmung und Verelendung der Gesellschaft sukzessive zu, wobei insbesondere der Mittelstand dabei einem schleichenden Kollaps ausgeliefert ist. Dass während der Finanz- und Wirtschaftskrise sowohl Mittelschicht, als auch die unteren Einkommensschichten zuletzt scheinbar relativ stabil geblieben sind, liegt vor allem an den machtpolitisch motivierten, planwirtschaftlichen Steuerungsinstrumenten wie den Konjunkturpaketen und der Kurzarbeiterregelung, die verhinderten, dass ein Großteil der realwirtschaftlich gescheiterten und überflüssigen Lohnarbeitsplätze beseitigt werden konnte, womit wiederum dementsprechend einige der geringen und mittleren Einkommen nun jedoch nur noch auf Pump anstelle realer Liquidität und Kaufkraft aufrecht erhalten und das tatsächliche Ausmaß der ruinösen Entwicklungen und Auswirkungen des gegenwärtigen Wirtschaftssystems kaschiert und aufgeschoben werden.

Dieser inzwischen seit Jahren anhaltende Trend des schleichenden Ruins der Gesellschaft, insbesondere im Rahmen des Niedergangs des Mittelstandes, von anfänglich noch rund 65 Prozent auf derzeit nur noch, je nach Erhebungsmethode zwischen 54 und rund 61 Prozent aller Haushalte, lässt sich in der deutlichen und beschleunigten Form seit dem Jahr 2000 beobachten, und dementsprechend seit der kriminellen und faschistischen Sozial- und Wirtschaftspolitik des damaligen Rot-Grünen-Verbrecherregimes, welche die unteren und mittleren Einkommensschichten systematisch zerstörte und etwa durch die Senkung des Spitzensteuersatzes, die Unternehmensteuerreform oder die Ausweitung des Niedriglohnsektors letztendlich ausschließlich die hohen Einkommensschichten begünstigte. In der diese asoziale Politik schließlich krönenden Agenda 2010 und der Hartz IV-Sozialgesetzgebung setzte schließlich jene in ihrem derzeitigen Ausmaß bestehende Entwicklung ein, die Lohndumping, Armut und Rechtlosigkeit in einem noch nie dagewesenen Ausmaß flächendeckend in die Gesellschaft getragen hat.

Der Ruin des Mittelstandes, und damit letztlich der gesamten Ökonomie und Gesellschaft wird durch die systematische Erosion des Erwerbsarbeitssystems, durch Zwangs- und Niedriglohnarbeit, herbei geführt. Durch die stetig abnehmende Kaufkraft in der Fläche erhöht sich damit der Druck auf die noch bestehenden Erwerbseinkommen, deren anschließende Absenkung oder Auflösung den Prozess des flächendeckenden gesellschaftlichen Kaufkraftverlustes verstärkt. Wo die neoliberale Propaganda in arglistischer Täuschung und Manipulation der Öffentlichkeit in Niedrigeinkommen, einschließlich niedrigsten Sozialleistungen, stets Arbeitsanreize und Produktivitätsförderung herbei fantasiert, entsteht in Wahrheit aufgrund der realwirtschaftlichen Produktionsstrukturen der Wertschöpfungsbasierten Kapitalverwertung eine stetiger Abwärtsrtrend der schleichenden, aber systematischen Destabilisierung und Ruinierung der Ökonomie und dementsprechenden Verarmung und Verelendung der Gesellschaft.

Ein ebenso stetig zunehmender Anteil an noch existierenden Produktivitäts- und Erwerbsarbeitsstrukturen wird ausschließlich auf Pump finanziert, welches durch Schuldenlasten einen noch zusätzlichen Druck auf die gesamtgesellschaftliche Einkommensverteilung und Konsumfähigkeit ausübt, aufgrund der permanenten Erzeugung von Mangel und Knappheit durch die Zinslasten, die realwirtschaftlich als Ansprüche auf letztendlich nicht vorhandenes bzw. ungedecktes Kapital wirken. Zudem wird ein Großteil der noch existierenden Produktivität und Erwerbsarbeit von keinerlei realem Bedarf, und eben stetig abnehmender Kaufkraft gedeckt. Produziert wird nahezu ausschließlich für Umsätze anstatt für reale Nachfrage, aus demselben Grund der die gesamte Ökonomie durchdringenden Zinslasten des gegenwärtigen Finanzsystems.

Dieser in seinem ganzen Wesen nach ausschließlich parasitäre und ruinöse Zinsbasierte Wachstumskapitalismus schafft erst die Strukturen, die eine nahezu ausschließliche Verteilung von Kapital und Liquidität aus den unteren und mittleren Einkommen in die höchsten Vermögensschichten bewirken. Verantwortlich ist eine ausschließlich auf positivem Zins basierte Kapitalentstehung und -verwertung, die ununterbrochen ungedeckte, virtuelle Kapitalansprüche, eben jene Zinslasten generiert, die aber auf die realwirtschaftliche Liquidität und Kaufkraft einwirken, diese belasten und in die hohen Vermögen, die im Rahmen der kreditären Geldschöpfung als Deckungsgrundlage und damit auch (Rück-)Beanspruchung des unentwegt in die Realökonomie gepumpten Zinskapitals fungieren, umverteilt.

Diese permanente Umverteilung und Belastung der mittleren und niedrigen Einkommen und Konsumfähigkeit kann nur durch eine permanente Neuverschuldung auf der finanziellen und insbesondere fiskalischen Ebene ausgeglichen werden. Dies jedoch initialisiert realwirtschaftlich letztendlich jenen jedem realen Bedarf und Konsum völlig entkoppeltem Wachstumskapitalismus, der sich letztendlich selbst auffrisst. Diese kannibalistische Selbstzerstörung der Zinsökonomie, die also ohnehin eine schleichende Verarmung bzw. Polarisierung der Gesellschaft in flächendeckende Armut und eine reiche Minderheit bewirkt, wird insbesondere durch die abartig kriminelle, menschenverachtende faschistische Sozialgesetzgebung des gegenwärtigen autoritären, repressiven Obrigkeitsstaates bürgerlich-liberaler Prägung, begonnen durch den sozialdemokratischen Faschismus, und fortgesetzt unter der Großen Koalition, und einmal mehr auf die Spitze getrieben durch die neoliberalen Lobby- und Klientelfaschisten des schwarz-gelben Verbrecher- und Psychopathen-Regimes.

Die immer systematischer und unverhohlener betriebene Errichtung einer totalitären und faschistischen Niedriglohn- und Zwangsarbeitsgesellschaft, mit der Folge der schleichenden Zerstörung des Mittelstandes, und letztlich der gesamten Ökonomie und Gesellschaft, ebnet letztendlich einer völlig monopolisierten, deindustrialisierten und zentralistischen Wirtschaftsordnung den Weg, in welcher der einzelne Mensch über keinerlei Würde und Freiheitsrechte mehr verfügt, und seine Werthaftigkeit ausschließlich nur noch über Nützlichkeitsattribute innerhalb einer entfesselten, nur noch die Bedürfnisse einer kleinen, wohlhabenden Elite befriedigenden Produktivität und Kapitalverwertung definiert wird. Nur dahin weist der tatsächliche Weg von gegenwärtiger Finanz-, Wirtschafts- und Sozialpolitik, inklusive des geisteskranken und asozialen Sparkultes, sowie der verlogenen, vernebelnden, autistisch-wahnhaften neoliberalen Propaganda, die sich stets dem Mittelstand als allein selig machende Heilslehre anbiedert, tatsächlich aber ausschließlich die Interessen einer kleinen wohlhabenden Elite bedient, deren Zukunftsvision und Heilslehre in jener völlig monopolisierten und zentralisierten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung besteht, in der für den Mittelstand ebenso wenig Platz ist, wie für die unteren Einkommensschichten.

 

 

 

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