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Deutschland steht im Finale PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Freitag, den 30. Juli 2010 um 00:00 Uhr

Die deutsche U20-Nationalmannschaft steht im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Land. Nach einem souveränen 5-1 Sieg im Halbfinale über Südkorea ist für die DFB-Elf der Titel nun in greifbarer Nähe. Vor 18.217 Zuschauern in Bochum hatte Bundestrainerin Maren Meinert dieselbe Startformation wie im Viertelfinale gegen Nordkorea auf's Feld geschickt. Bei strömenden Regen taten sich beide Mannschaften zunächst schwer ins Spiel zu kommen. Nach knapp einer Viertelstunde legte die Mannschaft dann aber den Grundstein für ein erfolgreiches Spiel. In der 14. Minute flankte Tabea Kemme nach kämpferischem Einsatz von Alexandra Popp in den Strafraum, wo es der heraneilenden Svenja Huth gelang, den Ball aus kurzer Entfernung im Tor unterzubringen.

Knapp eine weitere Viertelstunde später erzielte Kim Kulig mit freundlicher Unterstützung der koreanischen Torhüterin mit einem Distanzschuss, der Moon So Ri durch die Hosenträger glitt, ihr erstes WM-Tor. Kurz vor der Pause hätte sich die deutsche Elf über einen Elfmeterpfiff der peruanischen Unparteiischen Siliva Reyes nicht beklagen können, als Tabea Kemme im eigenen Strafraum nach einer Grätsche eine Gegenspielerin zu Fall brachte. Stattdessen ging es mit dementsprechend etwas Glück, aber letztlich verdient mit einer 2-0 Führung in die Kabine. Nach der Pause versuchte Südkorea das Heft in die Hand zu nehmen und Druck auf das deutsche Tor aufzubauen. Doch nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff war es die deutsche Mannschaft, die mit dem 3-0 für die Vorentscheidung des Spiels sorgte.

Alexandra Popp gelang ihr achter Turniertreffer, als der Stürmerin nach einem schönen Sololauf und zunächst abgeblockten Schussversuch von Sylvia Arnold die Kugel vor die Füße fiel. Nur drei Minuten  später erhöhte erneut Kim Kulig mit ihrem zweiten Tor in der Partie und im Turnier, wieder aus der Distanz und nach einem nahezu identischen Fehler der südkoreanischen Torfrau auf 4-0 für die deutsche Mannschaft. Zehn Minuten später erzielte dann aber auch die südkoreanische Mannschaft durch ihre Torjägerin Ji So-Yun ihren Ehrentreffer, nachdem die DFB-Elf mit der sicheren Führung im Rücken die Zügel etwas schleifen lief. Doch bereits fünf Minuten später stellte erneut Alexandra Popp mit ihrem zweiten Tor im Spiel und insgesamt neunten Turniertreffer den alten Abstand wieder her.

Dem Tor ging ein Aussetzer einer südkoreanischen Verteidigerin voraus: Nach feinem Zuspiel von Dzsenifer Marozsan tauchte Popp frei vor dem koreanischen Tor auf und hämmerte den Ball zunächst an die Latte des gegnerischen Gehäuses. Der Ball sprang von der Latte hoch in die Luft - und in die Arme der Südkoreanerin Jeong Yeonga, welche die Kugel, die nicht die Torauslinie übertreten hatte, auffing, anstatt weiterzuspielen. Ein klares Handspiel also, welches die Schiedsrichterin, die bereits im Viertelfinalspiel der deutschen Mannschaft gegen Nordkorea bisweilen durch etwas konfuse Entscheidungen aufgefallen war, erst nach einem Hinweis ihrer glücklicherweise etwas aufmerksameren Assistentin abpfiff und dementsprechend mit einem Strafstoß für die DFB-Auswahl ahndete.

Diesen verwandelte Alexandra Popp sicher, die somit für den souveränen und letztlich über nahezu die gesamte Partie ungefährdeten 5-1 Sieg über Südkorea und den Einzug in das Finale der heimischen WM sorgte. In der Schlussphase der Partie kamen für die deutsche Mannschaft noch Stefanie Mirlach, Selina Wagner und Valeria Kleiner, die überhaupt erstmals bei dieser WM zum Einsatz kam, ins Spiel. Die deutsche U20-Nationalmannschaft steht damit zum zweiten Mal nach 2004 in einem WM-Finale. Damals, als die Weltmeisterschaft noch in der Altersklasse der U19-Juniorinnen ausgetragen wurde, hatte Deutschland im Endspiel gegen China auch den Titel geholt.

In diesem Jahr wird die deutsche Auswahl im Finale auf Nigeria treffen, das als erstes afrikanisches Team überhaupt ein Endspiel dieses Turniers erreichen konnte. Die Nigerianerinnen setzten sich gegen den deutschen Vorrundengegner Kolumbien mit 1-0 durch. Das entscheidende Tor des Tages für Nigeria fiel bereits nach knapp zwei Minuten: Ein langer Pass von Spielführerin Joy Jegede traf die Querlatte des kolumbianischen Gehäuses und prallte von dieser zurück in den Strafraum, wo Ebere Orji goldrichtig stand und den Ball unbedrängt im gegnerischen Tor versenken konnte. Den Kolumbianerinnen gelang es danach gegen die robusten Nigeranerinnen nicht, selbst noch zu einem Torerfolg zu kommen.

Kolumbien trifft somit im Spiel um Platz Drei im Vorfeld des Finales auf Südkorea. Ebenso wie Nigerias Einzug ins WM-Endspiel ist auch für Kolumbien der Halbfinaleinzug und das Spiel um Platz Drei als WM-Debütant ein historischer Erfolg. Beide Partien finden als Doppelveranstaltung am Sonntag, dem ersten August in Bielefeld statt. Um zwölf Uhr beginnt zunächst das Spiel um Platz Drei, um 15.00 Uhr schließlich wird das Finale zwischen Deutschland und Nigeria angepfiffen.

 

 

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