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Leverkusen überrascht, Potsdam baut Führung aus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Montag, den 06. September 2010 um 01:56 Uhr

Der vierte Spieltag in der Fußball-Bundesliga der Frauen sorgte für grenzenlosen Jubel in Leverkusen und bescherte Duisburg einen neuerlichen Wermutstropfen, sowie Potsdam einen glücklichen Arbeitssieg. Beim Aufsteiger aus Herford glänzte der Tabellenführer nur die ersten zehn Minuten. Nachdem mehrere hochkarätige Chancen nicht genutzt werden konnten, verlor die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder zunehmend den Faden.

Gegen einen kompakt stehenden und permanente Nadelstiche setzenden Gegner ging Potsdam erst kurz vor der Pause durch Yuki Nagasato in Führung, musste aber in Hälfte Zwei zunächst den Ausgleich durch Lena Wermelt hinnehmen. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang Nadine Keßler die erneute Führung für den Deutschen Meister, die von den Herforderinnen jedoch beinahe erneut postwendend beantwortet wurde.

Nach einem Foul von Turbine-Torhüterin Desiree Schumann an der Herforderin Laura Feiersinger im Strafraum gab es dementsprechend einen Elfmeter für den Liganeuling. Marie Pollmann scheiterte anschließend jedoch vom Punkt an der U20-Nationaltorhüterin, die in dieser Partie anstelle von Anna Sarholz im Tor stand. Turbine Potsdam konnte sich damit drei weitere Punkte und den Ausbau der Tabellenführung sichern. Der Herforder SV bleibt dagegen punktlos und rutscht auf den letzten Tabellenplatz ab, da Leverkusen zugleich ein Überraschungserfolg über Wolfsburg gelang.

Die Wolfsburgerinnen war als die einzige Mannschaft, die neben den Potsdamerinnen noch ohne Punktverlust geblieben war, als Tabellenzweiter und dem Achtungserfolg des Auftaktsieges über den Rekordmeister Frankfurt ins Rheinland gereist. Der bis dato noch punkt- und torlose Bundesliga-Aufsteiger aus Leverkusen überstand jedoch gegen die Gäste aus Niedersachsen erstmals in dieser Saison auch auf heimischen Platz eine Halbzeit ohne Gegentor. Insbesondere in der ersten Hälfte hatte Wolfsburg mehr vom Spiel gegen eine defensiv kompakt stehende, aber offensiv harmlose und zu fehlerhaft agierende Werkself.

Kurz nach Wiederanpfiff der Partie gingen die Wölfinnen schließlich durch Martina Moser in Führung. Beide Mannschaften zogen nun das Tempo an und agierten zielstrebiger nach vorne. Das Leverkusener Angriffsspiel war durch die zur Pause für Maren Henseler eingewechselte Eunice Beckmann sichtlich belebt worden. In der 67. Minute brach schließlich der "Torfluch" der Werkself.

Ein Freistoß von Marith Prießen konnte von der Wolfsburger Torfrau Alisa Vetterlein nicht festgehalten werden und kullerte anschließend ins Tor. Der erlösende erste Saisontreffer für Leverkusen setzte bei der Mannschaft von Trainerin Doreen Meier neue Kräfte frei, die langsam immer mutiger und selbstbewusster auftrat. Und nur vier Minuten später drehte die Werkself das Spiel vollständig und ging in Führung.

Nach einem schnellen Leverkusener Gegenstoß hatte sich Lisa Schwab auf der linken Seite durchgesetzt und zur mitgelaufenen Johanna Elsig quergelegt, die nur noch einnetzen brauchte. Auch Wolfsburg warf nun alles nach vorne, doch Torhüterin Lisa Schmitz konnte mit zwei Glanzparaden die Leverkusener Führung festhalten. Fünf Minuten vor Schluss setzten die Rheinländerinnen den entscheidenden Konter. Erneut legte Lisa Schwab auf, diesmal für die ebenfalls eingewechselte Carolin Dej, deren anschließender Trikotfreier Torjubel für einen weiteren Glanzpunkt der Partie sorgte, ihr jedoch auch eine gelbe Karte einbrachte.

Ansehnlich blieb die Partie dann jedoch besonders durch ihre Spannung. Denn nahezu im direkten Gegenzug nach der vermeintlichen Vorentscheidung konnte Martina Müller noch einmal auf 3-2 für die Wölfinnen verkürzen. So musste sich die Werkself anschließend gegen einen wütenden Wolfsburger Sturmlauf bis zum Spielende zittern. Doch die ersten Leverkusener Bundesligatore bescherten der Mannschaft auch die ersten drei Punkte. Der Liga-Neuling lässt damit in der Tabelle neben Mitaufsteiger Herford auch den Hamburger SV zunächst einmal hinter sich.

Die Hamburgerinnen waren gegen den USV Jena nicht über ein 2-2 Unentschieden hinaus gekommen. Dabei mussten sie jeweils zweimal eine Führung der Gäste aus Thüringen egalisieren. Genoveva Anonma und Kathleen Radtke hatten für Jena getroffen, Jobina Lahr und Kim Kulig erst kurz vor Schluss jeweils für den HSV ausgeglichen. Mit bislang lediglich zwei Punkten aus vier Spielen bleibt für die Hansestädterinnen damit zunächst nur der vorletzte Tabellenplatz.

Die Wolfsburgerinnen verlieren durch ihre Niederlage in Leverkusen leicht an Boden auf Spitzenreiter Potsdam und müssen zudem den FCR Duisburg vorbei ziehen lassen, der bei Bayern München mit 4-2 gewinnen konnte. Inka Grings hatte die Duisburgerinnen mit einem indirekten Freistoß im gegnerischen Strafraum sowie per Elfmeter zweimal in Führung gebracht. Petra Wimbersky und Isabell Bachor konnten für die Münchnerinnen noch in der ersten Halbzeit jeweils ausgleichen. Im zweiten Durchgang trafen dann Kozue Ando sowie erneut Inka Grings per Elfmeter zum Duisburger Sieg.

Dabei musste die ohnehin angeschlagene Mannschaft des amtierenden DFB-Pokalsiegers jedoch eine weitere Hiobsbotschaft verkraften. Neuzugang Mirte Roelvink musste nach einer Stunde mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden. Damit fehlen dem FCR derzeit zwei etatmäßige Innenverteidigerinnen möglicherweise jeweils mit einem Kreuzbandriss für noch unbestimmte Zeit.

Mit dem Sieg bleibt das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg aber derzeit zumindest dem Tabellenführer aus Potsdam dicht auf den Fersen. Anschluss an die Bundesligaspitze hält auch der 1. FFC Frankfurt. Ein Dreierpack von Kerstin Garefrekes sowie ein weiteres Tor von Birgit Prinz bescherten den Hessinnen einen 4-1 Erfolg über den SC 07 Bad Neuenahr, für den Nadine Rolser noch die zwischenzeitliche Führung erzielt hatte.

Außerdem gelang wie Leverkusen auch der SG Essen-Schönebeck an diesem Spieltag der erste Saisonsieg. Der 1. FC Saarbrücken konnte vor heimischer Kulisse mit 3-1 bezwungen werden. Für die SGE waren zweimal Melanie Hoffmann sowie Katarina Tarr erfolgreich, nachdem zuvor Nina Rauch die Saarländerinnen noch in Führung gebracht hatte. Alle Ergebnisse des vierten Spieltages und die Tabelle gibt es hier in der Übersicht. Die Partie das FCR Duisburg bei Bayern München gibt es hier in voller Länge bei DFB-TV und hier in einer Zusammenfassung zu sehen.

 

 

 

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