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WM: U17-Juniorinnen deklassieren ihre Gegner PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Samstag, den 11. September 2010 um 02:18 Uhr
 
Bei der derzeit stattfindenden U17-Weltmeisterschaft in Trinidad und Tobago hat die deutsche Juniorinnen-Auswahl in ihren ersten beiden Gruppenspielen ihre jeweiligen Gegner deklassiert und dabei sämtliche WM-Rekorde gebrochen. Zum Auftakt gegen Mexiko gelang der DFB-Elf ein 9-0 Kantersieg, im darauf folgenden Spiel gegen Südafrika ein 10-1 Erfolg. Beide Siege sind die höchsten Siege in der Historie der U17-Weltmeisterschaften. Im zweiten Gruppenspiel hat die deutsche Mannschaft die meisten Tore innerhalb einer Halbzeit und den höchsten Pausenstand der WM-Geschichte erzielt.

In beiden Spielen bestimmten die DFB-Juniorinnen fast vollständig das Spielgeschehen und waren ihren Gegnern spielerisch, läuferisch und in puncto Effektivität und Treffsicherheit deutlich überlegen. Damit hat die deutsche Mannschaft bei diesem Turnier für die größten Ausrufezeichen gesorgt und Titelambitionen angemeldet. Einzig die Japanerinnen konnten in ihrem zweiten Gruppenspiel vergleichbar auf sich aufmerksam machen. Zum Auftakt war zuvor Europameister Spanien ein deutlicher Achtungserfolg gegen die schon zu Turnierbeginn favorisierte japanische Mannschaft gelungen.

Die Spanierinnen können wie Deutschland zwei Siege für sich verbuchen, sind aber im Gegensatz zur DFB-Elf noch nicht sicher für das Viertelfinale qualifiziert. Dies gelang jedoch Nigeria in der Gruppe A, mit einem Überraschungserfolg gegen Weltmeister Nordkorea zum Auftakt. Der dritte afrikanische Vertreter Ghana hatte im zweiten Spiel in der Gruppe D einen glücklichen und ebenso überraschenden Sieg über Brasilien feiern können. Südafrika dagegen hat als einzige afrikanische Mannschaft mit zwei Niederlagen keine Möglichkeiten mehr, die Runde der letzten Acht zu erreichen.

Neben dem Debal gegen Deutschland verloren die Südafrikanerinnen zuvor bereits gegen Asienmeister Südkorea, dem sichtlich stärksten Gruppengegner für die deutsche Mannschaft und bisher ebenfalls einer der möglichen Titelkandidaten. Am Sonntag treffen beide Teams aufeinander und spielen den Gruppensieg unter sich aus. In dieser Begegnung könnte die deutsche Defensive erstmals bei dieser WM ernsthaft geprüft werden. Ebenso darf sich aber auch die südkoreanische Verteidigung auf den deutschen Angriffswirbel freuen.

Wenn die deutschen Juniorinnen ihr überragendes Angriffsspiel und ihre Treffsicherheit auch in ihrem dritten Spiel gegen den Asienmeister abrufen können, dürfte einem Sieg und souveränen Einzug als Gruppenerster ins WM-Viertelfinale wenig im Wege stehen. Extrem hohe Kantersiege, wie sie der DFB-Auswahl in ihren ersten beiden Gruppenspielen gelungen waren, sind auf diesem Niveau auch in dieser Altersklasse eher selten und zeugen von der spielerischen Klasse und herausragenden Form der deutschen Juniorinnen-Auswahl, die vor dem Turnier noch recht unkonstant aufgetreten war und den EM-Titel ihrer beiden Vorgänger-Mannschaften nicht verteidigen konnte.

Die bisherigen Bestmarken bei der bislang einzigen zuvor ausgetragenen U17-WM in Neuseeland vor zwei Jahren waren den Japanerinnen mit einem 7-1 Sieg über Frankreich und einem 7-2 Erfolg über Paraguay gelungen. Die Französinnen ihrerseits hatten zuvor noch mit 6-2 ebenfalls über Paraguay gewonnen. Die Japanerinnen wiederum hatten im Spiel gegen Frankreich mit sechs Treffern zur Pause bis dato auch die meisten Tore in einer Halbzeit erzielt. Die neuen Bestmarken hält nun die deutsche Mannschaft mit ihren Kantersiegen gegen Mexiko und Südafrika inne.

Bereits beim 9-0 WM-Auftakterfolg gegen die Mexikanerinnen sind beiden etatmäßigen deutschen Angreiferinnen Kyra Malinowski und Lena Petermann jeweils drei Treffer gelungen. Außerdem traf Spielführerin Kristin Demann, sowie Lena Lotzen per Doppelpack. Im zweiten Spiel gegen Südafrika hatte es bereits zur Pause 9-1 gestanden. Wie bereits gegen Mexiko war es auch in diesem Spiel Lotzen, die den deutschen Torreigen eröffnete. Im Auftaktspiel hatte sie bereits nach vier Minuten, gegen Südafrika nach knapp 12 Minuten für eine frühe Führung der deutschen Elf gesorgt.

Nach knapp 20 Minuten hatte Malinowski auf 2-0, und nur fünf Minuten später Melanie Leupolz auf 3-0 erhöht. Während Südafrika anschließend phasenweise auseinanderfiel, fielen Tore teilweise im Minutentakt. Erneut Leupolz, nur eine Minute nach ihrem ersten WM-Treffer, sowie zehn Minuten später innerhalb von drei Minuten zweimal Lena Petermann und erneut Malinowski, bei einem zwischenzeitlichen Gegentreffer nach einem Freistoß, schraubten das Ergebnis auf 8-1 in die Höhe. Für Südafrika hatte Jermaine Seoposenwe getroffen, die jedoch kurz vor der Pause dann auch durch ein Eigentor für den 9-1 Pausenstand sorgte.

Erst im zweiten Durchgang wurden die deutschen Spielerinnen nachlässiger in der Chancenverwertung und schafften es nun auch einmal, den Ball nicht im Tor unterzubringen. Nur Malinowski gelang in der 57. Minute noch der zehnte deutsche Treffer in der Partie, und damit ihr viertes Tor im Spiel und insgesamt siebter Turniertreffer. Die zweite Hälfte nutzte Trainer Ralf Peter auch, um die deutsche Reserve zu testen. Bereits nach knapp einer Stunde hatte die DFB-Auswahl ihr Auswechselkontingent erschöpft.

Auf der linken Flügelposition spielte nun Silvana Chojnowski für Lena Lotzen, auf der rechten Seite Natalie Moik und Claire Savin für Melanie Leupolz und Sarah Romert. Im Mittelfeld der deutschen Juniorinnen ziehen Isabella Schmid und Lina Magull die Fäden. Im Defensiv-Verbund spielt auf der linken Außenverteidigerposition Jennifer Cramer, während Luisa Wensing und Spielführerin Kristin Demann die Innverteidigung bilden. Im Angriff stürmen Kyra Malinowski und Lena Petermann, die nach zwei Spielen gemeinsam bereits zwölf Tore von insgesamt neunzehn deutschen Turniertreffern erzielt haben.

Neben Deutschland ist auch Südkorea bereits in der Gruppe B mit ebenfalls zwei Siegen für das Viertelfinale qualifiziert. In Gruppe A ist Nigeria nach zwei Siegen sicher in der Runde der letzten Acht. Nordkorea und Gastgeber Trinidad und Tobago kämpfen in ihrem letzten Gruppenspiel um den Einzug in die KO-Runde. In Gruppe C steht Europameister Spanien mit einem Bein im Viertelfinale. Mit zwei Niederlagen hat die Mannschaft aus Neuseeland die schlechtesten Chancen auf das Erreichen der nächsten Runde. Die "Kiwis" treffen auf Japan, das ebenso wie Venezuela mit jeweils einem Sieg noch Chancen auf das Weiterkommen und am Montag parallel um den Einzug ins Viertelfinale kämpfen.

Völlig offen ist die Gruppe D, in der nach zwei Spieltagen alle Mannschaften jeweils drei Punkte, also einmal gewonnen und verloren haben. Im direkten Duell aufeinander treffen ebenfalls Montags Ghana und Irland, sowie Brasilien und Kanada. Deutschland trifft bereits am Sonntag auf Südkorea, parallel spielt Mexiko gegen Südafrika. Die DFB-Juniorinnen spielen dabei erstmals auf der größeren der beiden Karibikinsel Trinidad.

Die ersten beiden Gruppenspiel bestritt die deutsche Elf in Scarborough auf Tobago. Anpfiff im Larry-Gomes-Stadion in Arima ist um 15.00 Uhr Ortszeit und 21.00 Uhr deutscher Zeit. FIFA.com überträgt die Partie live. Auf Eurosport läuft am Montag eine ca. einstündige Zusammenfassung.
 
Eurosport 2 überträgt  in der Nacht von Sonntag auf Montag ab Mitternacht die Begegnung zwischen Nordkorea und Trinidad und Tobago live. Am Montag Abend ab 22.00 Uhr überträgt der Sender die Partie Venezuela gegen Spanien, ab 1.00 Uhr Dienstags dann das Spiel Brasilien gegen Kanada. Dazwischen wird eine 45-minütige Zusammenfassung des Aufeinandertreffens von Japan und Neuseeland gezeigt.
 
Eurosport zeigt ab Dienstag Zusammenfassungen mehrerer Spiele. Auf FIFA.com werden alle Partien per Livestream übertragen. Zudem gibt es dort kurze Videos mit den Höhepunkten aller Spiele. Alle bisherigen Spiele und die gegenwärtigen Gruppenkonstellationen der U17-Weltmeisterschaft in Trinidad und Tobago in der Übersicht:

 

Gruppe A:          
 
 Trinidad und Tobago - Chile        
 2:1 (1:0)    
 Nigeria - Nordkorea 3:2 (1:1)
 Trinidad und Tobago - Nigeria
 1:2 (1:1)
 Nordkorea - Chile 3:0 (1:0)
 Nordkorea - Trinidad und Tobago         
 
 Chile - Nigeria 

 Tabelle:                
Team
Sp
S
U
N
Tore Punkte
 Nigeria2
 2005-3
6
 Nordkorea2
 10
1
5-3
3
 Trinidad und Tobago    
2
 10
1
 3-33
 Chile2
 00
2
 1-50


Gruppe B:
 
 Deutschland - Mexiko          
  9:0 (5:0)    
 Südafrika - Südkorea
  1:3 (0:1)
 Deutschland - Südafrika         
10:1 (9:1)
 Südkorea - Mexiko  4:1 (2:1)
 Südkorea - Deutschland 
 Mexiko - Südafrika 
 
 Tabelle:
      
Team
Sp 



Tore
Punkte
 Deutschland    
2
 20
0
 19-1 
6
 Südkorea 2
 20
0
  7-2
6
 Südafrika2
 0
0
2
     2-13 
0
 Mexiko 2
 00
2
    1-13
0
 
 
Gruppe C:          
 
 Neuseeland - Venezuela         
 1:2 (1:1)    
 Spanien - Japan 4:1 (3:0)
 Neuseeland - Spanien 1:3 (1:1)
 Japan - Venezuela
 6:0 (3:0)
 Japan - Neuseeland 
 Venezuela - Spanien 
 
 Tabelle: 
      
Team
Sp
S
U
N
Tore
Punkte
 Spanien    
2
2
0
0
 7-2
 6
 Japan2
1
0
1
 7-4 3
 Venezuela    
2
1
0
1
 2-7 3
 Neuseeland    
2
0
0
2
 2-5 0
 
 
Gruppe D:
 
 Irland - Brasilien         
 1:2 (0:1)    
 Kanada - Ghana 1:0 (0:0)
 Irland - Kanada
 1:0 (0:0)
 Ghana - Brasilien         
 1:0 (1:0)
 Ghana - Irland 
 Brasilien - Kanada         
 
 
 Tabelle:
      
Team
Sp
S
UN
Tore
Punkte
 Irland2
1
0
1
 2-2
 3
 Brasilien    
2
1
0
1
 2-2 3
 Ghana2
1
0
1
 1-1 3
 Kanada2
1
0
1
 1-1 3
 

 

 

 

 

 

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