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U17-WM: Deutschland wird Gruppenerster PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Montag, den 13. September 2010 um 15:35 Uhr

Bei der FIFA U17-Weltmeisterschaft in Trinidad und Tobago haben die deutschen Juniorinnen als Gruppenerster das Viertelfinale erreicht. Im letzten Gruppenspiel traf die DFB-Auswahl auf Südkorea. Beide Mannschaften waren bereits für die Runde der letzten Acht qualifiziert und wollten nun auch den Gruppensieg erreichen. Nach den beiden Kantersiegen der deutschen Mannschaft in den Spielen zuvor wurde Südkorea der erwartet schwere Gegner. Allerdings verzichteten die Asiatinnen, wohl im Bewusstsein der Offensivstärke Deutschlands, weitestgehend auf ihr eigenes Angriffsspiel und setzten lieber auf eine kompakte Defensivausrichtung.

Gegen einen dementsprechend tiefstehenden Gegner, der weitestgehend nur auf Fehler der deutschen Juniorinnen lauerte und mit gelegentlichen Konterangriffen Nadelstiche zu setzen versuchte, tat sich die DFB-Elf lange Zeit sehr schwer. Nach einigen gelungenen Offensivaktionen der deutschen Mannschaft direkt zu Beginn des Spiels standen die Südkoreanerinnen mit der Zeit immer besser und ließen Deutschland kaum zur Entfaltung kommen.

Spielanteile um die 70 Prozent insbesondere in der ersten Halbzeit belegen die klaren Feldvorteile der DFB-Auswahl und die defensive Grundausrichtung Südkoreas. Die Mannschaft von Bundestrainer Ralf Peter versäumte es jedoch zu meist, ein höheres Tempo gegen den kompakten Defensiv-Verbund der Asiatinnen aufzunehmen und ließ es dabei auch an der Kombinationssicherheit der beiden vorangegangenen Partien zunächst vermissen. Dementsprechend konnte die optische Feldüberlegenheit der deutschen Juniorinnen zunächst kaum in klare Tormöglichkeiten umgesetzt werden.

Dies änderte sich erst in der zweiten Halbzeit, nach knapp einer Stunde Spieldauer. Ein früher Doppelwechsel von Peter nach der Pause, der die in diesem Spiel unauffällig gebliebenen Kyra Malinowski und Melanie Leupolz durch Silvana Chojnowski und Annabel Jäger ersetzte, sorgte schließlich für eine deutliche Belebung des deutschen Offensivspiels. Nachdem zunächst ein Abschluss von Lena Petermann nur den Pfosten getroffen hatte, erzielte Isabella Schmid sechs Minuten später schließlich die verdiente Führung für die DFB-Auswahl. Die Freiburgerin beförderte knapp zwanzig Minuten vor Ende der Partie die Kugel mit einen sehenswerten Distanzschuss in den linken, oberen Winkel.

Nun wurden auch die Südkoreanerinnen etwas aktiver, konnten die deutsche Defensive aber kaum noch in Verlegenheit bringen. Die Vorentscheidung des Spiels fiel bereits vier Minuten nach der deutschen Führung. Eine schöne Einzelaktion von Lena Lotzen, die sich über links in den koreanischen Strafraum dribbelte und die Kugel ins lange rechte Eck schlänzte, brachte die deutsche Elf mit 2-0 in Führung.

Das Talent von Bayern München, das bereits in beiden Gruppenspielen zuvor getroffen hatte, beschenkte sich damit selbst nachträglich. Lotzen war tags zuvor 17 Jahre alt geworden. Nach Malinowski und Petermann ist sie mit nun vier WM-Treffern die dritt-erfolgreichste Torschützin in den Reihen der DFB-Auswahl und zugleich auch des Turniers. Mit dem zweiten deutschen Treffer war das Spiel weitestgehend entschieden.

Südkorea fand nicht mehr ins Spiel zurück. Ihre beste Möglichkeit hatten die Asiatinnen noch beim Stand von 0-0 kurz nach der Pause gehabt, als Yeo Min Ji kurz hinter der Mittellinie in der deutschen Hälfte an den Ball kam und diesen plötzlich an der weit aufgerückten deutschen Torfrau Lena Nuding vorbei an den Pfosten setzte. Nach der deutschen Führung wurde Südkorea sichtlich bemühter, während sich für die DFB-Elf dadurch nun auch mehr Räume zum kombinieren und kontern auftaten.

In der Nachspielzeit brachte ein schneller Gegenstoß der deutschen Mannschaft die endgültige Entscheidung. Die eingewechselte Chojnowski erhöhte wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff auf 3-0 und sorgte damit für einen erneut deutlichen und letztendlich souveränen Erfolg der deutschen Mannschaft bei diesem Turnier. Als Gruppenerster der Gruppe B trifft die Juniorinnen Auswahl des DFB im Viertelfinale auf den Zweiten der Gruppe A.

Hinter der in dieser Gruppe bereits qualifizierten Mannschaft aus Nigeria setzte sich schließlich der amtierende Weltmeister Nordkorea durch. Im direkten Duell gegen Gastgeber Trinidad und Tobago um den Viertelfinaleinzug gewannen die Asiatinnen knapp mit 1-0 und werden damit Viertelfinalgegner Deutschlands. Nigeria traf zum Abschluss der Gruppenphase auf Chile und behielt mit 5-0 deutlich die Oberhand und unterstrich eigene Titelambitionen.

In der deutschen Gruppe B trafen noch Mexiko und Südafrika aufeinander. Beide Mannschaften hatten gegen Deutschland hohe Niederlagen kassiert und daher keine Möglichkeit mehr, noch in die Runde der letzten Acht einzuziehen. Mit einem letzten Erfolgserlebnis schafften es aber nun noch die Mexikanerinnen, sich aus dem Turnier zu verabschieden. Mit 4-0 gewannen auch sie deutlich gegen die Südafrikanerinnen.

Heute abend um 22.00 Uhr deutscher Zeit spielen zunächst in Gruppe C Japan und Neuseeland, sowie Venezuala und Spanien gegeneinander. Der Europameister aus Spanien hat in dieser Gruppe nach zwei Siegen die beste Ausgangsposition und braucht zum sicheren Erreichen der KO-Phase nur einen Punkt. Venezuela und Japan haben beide drei Punkte auf den Konto, wobei die Asiatinnen die vermeintlich leichtere Aufgabe beider Teams haben. Gegner Neuseeland hat noch keinen einzigen Punkt auf dem Konto und nur minimale Aussichten auf das Erreichen der nächsten Runde, bei einem eigenen Sieg, und einer Niederlage Venezuelas gegen Spanien.

In der Nacht auf Dienstag um 1.00 Uhr deutscher Zeit treffen schließlich in Gruppe D noch Ghana und Irland, sowie Brasilien und Kanada aufeinander. In dieser Gruppe ist die Ausgangslage völlig offen. Jede Mannschaft hat mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage drei Punkte auf dem Konto. Die Gewinner der Partien sind sicher im Viertelfinale. Die Runde der letzten Acht findet am 16. und 17. September statt.
 

 

 

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