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Eine neue Gesellschaftsordnung PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 28. Oktober 2010 um 01:17 Uhr

Ein rassistisches Welt- und Menschenbild zerrüttet und spaltet die Gesellschaft und lässt Menschen in hirntote Stammtischproleten und Arbeitszombies mutieren. Mit einem aus Rassenkult und dessen calvinistischer Geisteshaltung abgeleiteten Arbeits- und Leistungskult werden Menschen ihrer politischen Handlungsfähigkeit beraubt, auf rein ökonomische Nützlichkeitsfunktionen reduziert und zu Leibeigenen, Lohnsklaven und Zwangsarbeitern degradiert.

Sie werden zu reinem Nutzvieh im ökonomischen Getriebe der Kapitalverwertung. Eine Verwertung von Kapital, das weitestgehend nur durch Schulden gedeckt wird. Auf dem sich eine Ökonomie gründet, in der nahezu ausschließlich für die Bedürfnisse des sich zentralistisch-monopolistisch konzentrierenden Großkapitals produziert wird.

Kapital, dass sich selbst über Zinsen aus dem Nichts schöpft und auf Kosten der Liquidität, des Wohlstands und der Kaufkraft in der gesellschaftlichen Fläche parasitär konzentriert. Das auf diese Weise einige wenige horrende Vermögen, und in der Gesellschaft einen exponentiell wachsenden Schuldenberg schafft.

Das parasitäre Zinssystem ruiniert Gesellschaft und Ökonomie gleichermaßen. Eine Gesellschaft, die völlig ökonomisiert, entmenschlicht, funktionalisiert ist. Die einem repressiven, dem monopolistischen Zinskapital hörigen und willfährigen Obrigkeitsstaat und dessen parasitären Monopolkapitalismus ausgeliefert ist.

Dementsprechend ist klar, was diese Gesellschaft braucht, sofern sie nicht länger das Kanonenfutter einer faschistisch-kapitalistischen Elite und ihrer kriminellen und unzurechnungsfähigen Politfunktionäre bleiben will. Sie braucht ein neues Geldsystem, frei vom Zins und somit einer nur von Schulden gedeckten Geldschöpfung aus dem Nichts.

Sie braucht eine neue Staatsform und Gesellschaftsordnung. Eine, die demokratisch ist, und in der dementsprechend die Gesellschaft der Souverän, und damit auch der einzelne Mensch Mittelpunkt moralischen, ökonomischen und politischen Handelns, und selbst politisch handlungs- und entscheidungsfähig ist.

Sie braucht eine neue Basis der Kapitalverwertung, in der Menschen nicht mehr Nutztiere, Leistungseinheiten und Leibeigene sind, sondern freie, emanzipierte Bürger, Kulturschaffende und Politiker. Sie braucht die Entkopplung von Erwerbsarbeit und Einkommen, und die Entsorgung der Ideologie von Erwerbsarbeit als einzige produktive Arbeit.  

Die Gesellschaft braucht ein Bedingungsloses Grundeinkommen, eine zinsfreie Währung und eine aus der sittlichen Vernunft hergeleitete Rechtsordnung. Die Gesellschaft braucht Freiheit, Mündigkeit und Aufklärung. Sie braucht eine Ökonomie, die den Menschen dient, und nicht umgekehrt. Sie braucht einen Staat, der die Menschen repräsentiert, und nicht bevormundet und kontrolliert. Sie braucht die Verwirklichung des Grundgesetzes: Demokratie. 


 

 

 

 

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Armutsgefährdung in Deutschland
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Nach einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes von vergangener Woche waren im Jahre 2007 in der Europäischen Union durchschnittlich 17 Prozent, also knapp ein Fünftel der Bevölkerung armutsgefährdet. Dieser Anteil entspricht insgesamt rund 85 Millionen Menschen. Auffällig hohe Armutsgefährdung weisen osteuropäische und die baltischen Länder auf. Am höchsten war die Armutsgefährdung in Lettland. Im Jahr 2007 waren dort 26 Prozent der Bevölkerung armutsgefährdet, gefolgt von Rumänien mit 23 Prozent, Bulgarien mit 21 Prozent, sowie Litauen mit 20 Prozent. Dieselbe Armutsgefährung weisen auch die durch das parasitäre Zinssystem, und der diesem dienstbaren kriminellen und/oder unzurechnungsfähigen nationalen wie europäischen Finanz- und Wirtschaftspolitik derzeit systematisch in den Ruin getriebenen Länder Griechenland und Spanien auf. Dort ist somit jeder Vierte ganz akut von Armut betroffen oder bedroht.

In Deutschland lag die Armutsgefährdung in diesem Jahr noch im mittleren Bereich aller EU-Staaten. 15 Prozent aller Menschen in Deutschland waren von Armut betroffen oder bedroht. Der Schwellenwert für die Bemessung der Armutsgrenze lag im Jahr 2007 bei 10.953 Euro jährlich, und somit bei knapp 913 Euro monatlich. Auffällig ist hierbei, dass in den Ländern, die politisch und ökonomisch mit Deutschland vergleichbar sind, die Armutsquoten zumeist niedriger als in Deutschland waren. Die niedrigsten Quoten hatten die Niederlande mit 11 Prozent und Österreich, Dänemark und Schweden mit jeweils 12 Prozent zu verzeichnen. Auch in Frankreich und Luxemburg mit jeweils 13 Prozent, sowie in Finnland mit 14 Prozent fielen die Quoten moderater aus als in Deutschland.

Verantwortlich dafür ist die in Deutschland in puncto Menschenfeindlichkeit und machtpolitischer Willkür beispiellose Sozialgesetzgebung. Durch die sog. Hartz IV-Gesetze werden unmittelbar Erwerbsarbeitslose in bisher nie dagewesenen Ausmaß entwürdigt, bevormundet, aus der Gesellschaft ausgegrenzt und in Armut getrieben. Darüber hinaus betrifft diese Gesetzgebung jedoch die gesamte Gesellschaft in einem ruinösen Ausmaß. Neben der machtpolitisch kalkulierten und organisierten Polarisierung und Aufhetzung der Menschen gegeneinander, sorgen die Hartz IV-Gesetze insbesondere dafür, dass Löhne und Arbeitsbedingungen in rasantem Ausmaß abnehmen, bei gleichzeitig zunehmender Unterwürfigkeit und Ängstlichkeit der potenziell betroffenen Menschen.
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