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Potsdam mit Zittersieg, Wolfsburg patzt erneut PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Montag, den 20. September 2010 um 01:55 Uhr

Am sechsten Bundesliga-Spieltag gaben sich die meisten Spitzenteams der Liga keine Blöße und fuhren souveräne Siege ein. Tabellenführer Turbine Potsdam kam jedoch vor heimischer Kulisse gegen den SC 07 Bad Neuenahr nur zu einem schmeichelhaften Erfolg. Der VfL Wolfsburg, der Potsdam vor einer Woche noch geschlagen hatte, musste gar eine erneute Niederlage hinnehmen.

Zum Saisonauftakt hatte man zudem noch Rekordmeister Frankfurt geschlagen. Eine überraschende Niederlage gab es vor zwei Wochen gegen Aufsteiger Leverkusen. Mit exakt demselben Ergebnis und Spielverlauf unterlagen die Wolfsburgerinnen kurioserweise nun auch der SG Essen-Schönebeck. Nach der 1-0 Führung durch Selina Wagner drehte Essen schließlich das Spiel und lag kurz nach der Pause mit 3-1 vorne, ehe Martina Müller noch einmal verkürzen konnte. Zu weiteren Treffern reichte es aber wie bereits gegen Leverkusen nicht mehr.

Für die SGS hatten zweimal Sarah Freutel, sowie Michele Weissenhofer getroffen. Essen holt damit wichtige drei Punkte und hält Abstand zu den Abstiegsrängen. Wolfsburg rutscht nach der zweiten Saisonniederlage in der Tabelle auf Rang Fünf ab. Während der VfL gegen die Topteams der Liga bislang gewinnen konnte, stolpert er nun erneut bei einem vermeintlich unterlegenen Gegner.

Nur haarscharf an einer Niederlage sind dagegen die Potsdamerinnen bei ihrem 1-0 Sieg über Bad Neuenahr vorbei geschrammt. Die Gäste waren dem Deutschen Meister über die ganze Partie hinweg mindestens ebenbürtig, phasenweise sogar die bessere Mannschaft. Um zählbares mit nach Hause zu nehmen, fehlte vor dem Tor jedoch die nötige Kaltschnäuzigkeit. Anders als Potsdam, das kurz vor Spielende eine seiner wenigen Chancen zur glücklichen Führung und zum Sieg nutzte.

Nach einem Schussversuch von Jennifer Zietz aus rund dreißig Metern konnte Gästekeeperin Nadine Richter den Ball nicht festhalten. Turbine-Stürmerin Anja Mittag war jedoch zur Stelle und erzielte mit etwas Glück den entscheidenden Treffer der Partie. Auf der Gegenseite hatte zuvor Bad Neuenahrs Stürmerin Celia Okoyino Da Mbabi beste Gelegenheiten liegen gelassen und war mehrmals an Desiree Schumann gescheitert, die an diesem Tag das Tor anstelle der angeschlagenen Anna Sarholz hütete. Nach einer starken Partie muss Bad Neuenahr somit ohne Punkte die Heimreise antreten.

Für einen Aufreger nach dem Spiel sorgte Lira Bajramaj, die sich eine unnötige Gelb-Rote Karte abholte. Ihre erste Verwarnung sah sie in der zweiten Hälfte wegen Meckerns nach einem nicht zuerkannten Einwurf für ihre Mannschaft. Nach Schlusspfiff ließ sich die temperamentvolle Dribbelkünstlerin allerdings dazu hinreißen, noch immer verärgert auf Schiedsrichterin Anja Kunick einzureden. Die sich daraufhin ihrerseits bemüßigt sah, eine zweite gelbe Karte zu zücken.

Eine übertriebene Reaktion von beiden Seiten, der Turbine-Trainer Bernd Schröder schließlich noch eins drauf setzte. Erbost gestand er zunächst einen unverdienten Sieg seiner Mannschaft ein, um anschließend über Schiedsrichterin Kunick zu schimpfen. Seine Spielerin wolle er nicht in Schutz nehmen, jedoch hätte sie inzwischen wissen müssen, sich nicht mit ostdeutschen Schiedsrichtern anzulegen, die "Osthasser" seien, so Schröder.

Turbine-Spielführerin Zietz kritisierte beide gelbe Karten ihrer Mitspielerin und beklagte dabei ein fehlendes Maß und die Nachvollziehbarkeit der Schiedsrichterentscheidungen an diesem Tag. Bajramaj fehlt damit ausgerechnet im nächsten Spiel gegen ihren Ex-Verein und direkten Meisterschaftskonkurrenten Duisburg.

Die Duisburgerinnen kamen derweil mit einer Rumpfelf zu einem ungefährdeten 5-0 Erfolg beim Herforder SV. Alexandra Popp per Doppelpack, sowie Jennifer Oster, Inka Grings und Mandy Islacker waren für den FCR erfolgreich, der damit auf den zweiten Tabellenplatz vorrückt. Aufsteiger Herford hat dagegen nach sechs Spielen noch immer keinen Punkt auf dem Konto. Der Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt nach wie vor fünf Punkte.

Ebenfalls 5-0 hatte zuvor auch der 1. FFC Frankfurt gegen den USV Jena gewonnen. Dzsenifer Marozsan eröffnete mit ihrem zweiten Saisontreffer den Torreigen ihrer Mannschaft. Zweimal Birgit Prinz sowie Kerstin Garefrekes und Sandra Smisek legten im weiteren Spielverlauf nach. Durch den Sieg waren die Frankfurterinnen kurzzeitig Tabellenführer, ehe Potsdam und Duisburg nachmittags nachzogen.

Jena rutscht auf den vorletzten Tabellenplatz ab und bleibt punktgleich hinter dem Hamburger SV, der zuhause im direkten Duell Bayer 04 Leverkusen mit 0-1 unterlag. Das Tor des Tages für die Leverkusenerinnen erzielte Lena Steinbach bereits in der achten Minute nach einer Ecke von Lisa Schwab. Den Hamburgerinnen gelang es anschließend nicht mehr, die Leverkusener Abwehr und erneut starke Torhüterin Lisa Schmitz zu überwinden.

Die Werkself bleibt damit erstmals ohne Gegentor und erreicht ihre bislang beste Bundesliga-Platzierung. Der Aufsteiger kann sich mit dem zweiten Saisonsieg auf den achten Tabellenrang vorschieben. Neben Jena und Hamburg lässt er auch den 1. FC Saarbrücken hinter sich. Die Saarländerinnen verloren beim FC Bayern München mit 0-4. Die ersten drei Tore der Partie erzielte Isabell Bachor. Den Schlusspunkt setzte Nina Aigner.

Die Bayern halten damit Anschluss an die Tabellenspitze und rangieren mit 12 Zählern punktgleich mit Wolfsburg und Frankfurt, sowie einem Punkt weniger als Duisburg und drei Zählern weniger als Spitzenreiter Potsdam derzeit auf dem vierten Tabellenplatz. Auf DFB-TV gibt es die Begegnung von Turbine Potsdam und dem SC 07 Bad Neuenahr in voller Länge, sowie in einer Zusammenfassung zu sehen. Die Ergebnisse des sechsten Spieltages und die aktuelle Tabelle gibt es hier in der Übersicht.

 

 

 

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