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Achter Spieltag: Kantersiege für Potsdam und Frankfurt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Montag, den 04. Oktober 2010 um 01:48 Uhr
 
Mit deutlichen und ungefährdeten Siegen bleiben Turbine Potsdam und der 1. FFC Frankfurt an der Spitze der Tabelle und liefern sich nach acht Spieltagen ein Kopf an Kopf Rennen. Dicht verfolgt werden beide Teams vom FCR Duisburg, der ebenfalls gewinnen konnte, sowie von Bayern München, das am achten Bundesliga-Spieltag allerdings Punkte liegen ließ. Erneut patzte auch der VfL Wolfsburg bei einem vermeintlichen Außenseiter.

Bei den abstiegsgefährdeten Teams der Liga ist der VfL derzeit ein sicherer Punktelieferant. Besonders Führungen erweisen sich für die Niedersachsen als Boomerang und schlechtes Omen. Wie bereits gegen Leverkusen und Essen gingen die Wölfinnen am gestrigen Spieltag auch beim Hamburger SV zunächst in Führung, und gaben das Spiel anschließend aus der Hand.
 
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit hatte Stephanie Bunte für den VfL getroffen und 0-1 Pausenstand gesorgt. In der zweiten Hälfte aber brachten zwei Jung-Nationalspielerinnen den gastgebenden HSV auf die Siegerstraße. Zwanzig Minuten vor Schluss traf zunächst Carolin Simon, ehe knapp fünf Minuten vor Schluss U17-Nationalspielerin Lena Petermann der Siegtreffer für die Hamburgerinnen gelang.

Für die Wolfsburgerinnen dagegen bedeutete dies die dritte Niederlage in Folge. Die Mannschaft droht damit den Anschluss an die Spitzenteams der Liga zu verlieren. Ebenso ergeht es dem SC 07 Bad Neuenahr, der nach acht Spieltagen gemeinsam mit Wolfsburg zwölf Zähler auf dem Konto hat. Die Kurstädterinnen trafen am Sonntag Nachmittag auf den FCR Duisburg. Nach den ansehnlichen und zuletzt gegen Wolfsburg auch erfolgreichen Auftritten der vergangenen Wochen, konnte das junge Team gegen den nach wie vor ersatzgeschwächten Pokalsieger aus Duisburg an diese Leistungen nicht mehr anknüpfen und musste sich am Ende mit 0-2 geschlagen geben.

Erst in der zweiten Hälfte jedoch war dem FCR durch ein Kopfballtor von Alexandra Popp der Führungstreffer gelungen. Eine knappe Viertelstunde vor Schluss erzielte die eingewechselte Mandy Islacker mit einem Distanzschuss von der Strafraumgrenze die Entscheidung für Duisburg, das zu diesem Zeitpunkt bis zum Schlusspfiff in Unterzahl spielen musste. Marina Himmighofen hatte sich eine schmerzhafte Rückenverletzung zugezogen und konnte nicht mehr weiterspielen. FCR-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg hatte jedoch bereits ihr Wechselkontingent ausgeschöpft.

Trotz Unterzahl erspielten sich die Duisburgerinnen weitere gute Möglichkeiten, die sie nicht in Tore ummünzen konnten. Auch auf der Gegenseite vergab Nicole Rolser frei vor FCR-Keeperin Ursula Holl, und damit auch die Möglichkeit die Partie noch einmal spannend zu machen. Die Duisburgerinnen verteidigen mit dem Sieg den dritten Tabellenrang und bleiben dem Spitzenduo aus Frankfurt und Potsdam auf den Fersen.

Die Frankfurterinnen trafen auf Bayer 04 Leverkusen und schoben sich mit einem 5-1 Erfolg über den Aufsteiger zunächst auf den ersten Tabellenplatz vor. Später konnte Turbine Potsdam nachziehen. Am Nachmittag traf der Deutsche Meister auf den USV Jena und eroberte sich mit einem 5-0 Erfolg die Tabellenspitze zurück. Zur Pause lagen die beiden Meisterschaftskontrahenten in ihren jeweiligen Begegnungen bereits mit 3-0 vorne.

Für Potsdam hatten Lira Bajrmaj nach knapp zwanzig Minuten, sowie im Anschluss Nadine Keßler und Bianca Schmidt getroffen. In der zweiten Hälfte schraubten Yuki Nagasato und erneut Bajramaj das Ergebnis in die Höhe. Die Frankfurterinnen konnten bereits nach zehn Minuten durch Ariane Hingst in Führung gehen und lagen nach zwei weiteren Treffern von Gina Lewandowski und Kerstin Garefrekes nach bereits 23 Spielminuten gegen Aufsteiger Leverkusen deutlich vorne.

Die inzwischen gefestigte Werkself zeigte anschließend jedoch Moral und kam zehn Minuten nach der Pause zum zwischenzeitlichen Anschlusstreffer durch Shelley Thompson. Allerdings stellte Birgit Prinz nur drei Minuten später den alten Abstand wieder her. Conny Pohlers erzielte in der 66. Minute schließlich den 5-1 Endstand. Für Leverkusen bleibt dennoch der geringe Trost, nicht mehr ganz so deutlich wie noch vor einigen Wochen im DFB-Pokal gegen den Rekordmeister aus Frankfurt verloren zu haben. Damals setzte es auf heimischen Rasen eine 0-6 Niederlage. Die Werkself wartete zu diesem Zeitpunkt noch auf ihren ersten Saisontreffer und Punktgewinn.

Auch nach acht Spieltagen noch ohne Punktgewinn ist aber Mitaufsteiger Herford. Gegen den 1. FC Saarbrücken verlor der HSV mit 1-2. Nach torloser erster Hälfte waren die Gäste aus dem Saarland fünf Minuten nach der Pause durch Sif Atladottir per Elfmeter in Führung gegangen. Nur drei Minuten später gelang Laura Feiersinger aber der Ausgleich für die Herforderinnen, die danach ihrerseits hätten in Führung gehen können, stattdessen aber das Spiel erneut aus der Hand gaben. Zunächst vergab Lena Wermelt einen Strafstoß für den HSV, anschließend traf Nina Rauch zur erneuten Führung und zum Sieg für die Saarbrückerinnen.

Der Herforder SV bleibt damit weiterhin punktlos Tabellenletzter. Nach zwei Niederlagen in Folge rutscht auch Leverkusen erneut auf einen Abstiegsplatz. Beide Aufsteiger belegen somit nach acht Spieltagen die beiden Abstiegsränge. Am kommenden Wochenende treffen die Liga-Neulinge in Leverkusen in einem für Herford fast schon vorentscheidenden direkten Duell aufeinander.
 
Beiden Teams fehlen dabei ihre etatmäßigen Stürmerinnen. Die Werkself muss auf Lisa Schwab verzichten, die bislang die herausragende Vorbereiterin ihrer Mannschaft ist. Herford wird Marie Pollmann fehlen, die ihr Team vergangene Saison nahezu im Alleingang in die erste Liga geschossen hatte, in dieser Saison jedoch ebenso wie Schwab noch nicht treffen konnte. Beide Spielerinnen sahen am vergangenen Wochenende kurioserweise jeweils in der letzten Minute der regulären Spielzeit die Gelb-Rote Karte, Pollmann wegen wiederholten Foulspiels, Schwab wegen Meckerns.

Noch kurioser: Die Herforderinnen treffen zum dritten Mal in Folge als Tabellenletzter auf den jeweiligen Vorletzten der Liga. Während für den Liga-Neuling der Druck immer größer wird, kann sich Leverkusen nach der kleinen Negativserie mit einem Sieg gegen den Mitaufsteiger wieder etwas Luft verschaffen. Bislang konnte sich noch keine Mannschaft von den Abstiegsrängen absetzen. Einzig die Hamburgerinnen belegen nach zwei Siegen in Folge derzeit nur noch einen Punkt hinter Wolfsburg und Bad Neuenahr den siebten Tabellenplatz und konnten damit an die obere Tabellenhälfte Anschluss finden.

Nur einen bzw. zwei Punkte vor den Leverkusenerinnen mit sieben Zählern stehen der USV Jena mit acht, sowie Saarbrücken und die SG Essen-Schönebeck mit jeweils neun Punkten. Die Essenerinnen hatten am gestrigen Spieltag ihre Ausgangssituation mit einem Punktgewinn bei Bayern München zumindest minimal verbessern können. Die Bayern, die eine Woche zuvor noch in Leverkusen zu einem glücklichen Sieg gekommen waren, mussten sich vor heimischer Kulisse gegen die SGS mit einem 1-1 zufrieden geben.

Zunächst waren die Münchenerinnen kurz vor der Pause durch Petra Wimbersky in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit gelang aber Jessica Bade zwanzig Minuten vor Schluss der Ausgleichstreffer für Essen. Das Tor fiel unmittelbar nach einem Salto-Einwurf von Michele Weissenhofer, der im Gehäuse des FC Bayern landete. Nach Ansicht von Schiedsrichterin Verena-Kordula Schultz bzw. ihrer Assistentin an der Seitenlinie hatte jedoch Bade dem Ball zuvor noch entscheidend berührt. Somit zählte das Tor und die SGS kann sich über einen Punktgewinn in Bayern freuen.

Während sich am kommenden Spieltag die beiden Liga-Neulinge Leverkusen und Herford im direkten Duell gegenüber stehen, treffen alle weiteren Mannschaften der unteren Tabellenhälfte allesamt in Heimspielen auf die Spitzenteams der Liga. Gegen den Spitzenreiter Potsdam muss Saarbrücken ran, Essen trifft auf dessen Verfolger Frankfurt. Jena spielt gegen Bad Neuenahr, und Hamburg gegen die Bayern.
 
Im Spitzenspiel des neunten Spieltags treffen der VfL Wolfsburg und der FCR Duisburg aufeinander. Der Pokalsieger sollte sich von der Schwächephase des VfL nicht täuschen lassen: Die Wölfinnen konnten zuvor bereits den gegenwärtigen Spitzenreiter Potsdam und Tabellenzweiten Frankfurt schlagen.
 
Das gestrige Spiel der Duisburgerinnen beim SC 07 Bad Neuenahr gibt es hier in voller Länge auf DFB-TV, sowie hier in einer Zusammenfassung zu sehen. Ebenfalls gibt es dort auch das Spiel von Turbine Potsdam gegen den USV Jena in einer Zusammenfassung zu sehen. Alle Ergebnisse des gestrigen achten Spieltages und die aktuelle Tabelle gibt es hier in einer Übersicht.

 

 

 

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