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13. Spieltag: Siege für Wolfsburg und Leverkusen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Sonntag, den 14. November 2010 um 01:44 Uhr

Bereits am Samstag fanden die ersten zwei Partien des dreizehnten Spieltages statt. Die restlichen Partien finden am heutigen Sonntag statt. Das Ruhrderby zwischen dem FCR Duisburg und der SG Essen-Schönebeck musste allerdings wegen der Unbespielbarkeit des Platzes im Duisburger PCC-Stadion abgesagt werden. Dafür kam es am gestrigen Auftakt des zweiten Rückrundenspieltages aber zu einem direkten Duell im Abstiegskampf.

Zunächst traf der VfL Wolfsburg auf den 1. FC Saarbrücken, anschließend der USV Jena auf die bis dato in der Tabelle nur um einen Punkt bessere Werkself aus Leverkusen. Für beide Teams war es ein richtungsweisendes Spiel. Während Jena mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen hätte, konnten stattdessen schließlich die Leverkusenerinnen mit einem Sieg den Vorsprung auf die Abstiegsregion auf vier Zähler ausbauen.

Die Werkself konnte nach einer knappen und unglücklichen Niederlage gegen Duisburg, aber einem guten Spiel, dementsprechend mit einigem Selbstbewusstsein nach Thüringen reisen. Die Gastgeberinnen begannen das Spiel jedoch äußerst druckvoll und waren zu Beginn die bessere Mannschaft. Der USV erarbeitete sich zahlreiche Chancen, konnte aber keine davon nutzen.

Leverkusen profitierte dabei möglicherweise ein wenig vom Fehlen der etatmäßigen Stürmerin Jenas, Genoveva Anonma, die mit ihren Toren bereits in der vergangenen Saison eine wichtige Stütze des Teams und eine Garantin für den Klassenerhalt gewesen ist. Neben Anonma fehlte mit Marlyse Ngo Ndoumbouk eine weitere Afrikanerin in den Reihen des USV, die derzeit beide beim Africa-Cup weilen.

Leverkusen konnte dagegen wieder auf Innenverteidigerin Marith Prießen zurück greifen. Auch die Flügelspielerinnen Lena Steinbach und Isabelle Linden waren wieder an Bord. Linden feierte nach fast neunmonatiger Verletzungspause nach einem Kreuzbandriss ihr Comeback in der Werkself. Allerdings war unter der Woche die Stürmerin und beste Vorbereiterin des Teams Lisa Schwab ausgefallen. Bei ihr besteht der Verdacht auf Anriss des Syndesmosebandes.

Um die Offensivbemühungen ihres in der ersten Halbzeit unter Druck stehenden Teams zu erhöhen, wechselte Bayer-Trainerin Doreen Meier nach bereits etwas mehr als einer halben Stunde Maren Henseler für Stephanie Mpalaskas ein. Wenig später fiel auch prompt, allerdings nahezu aus dem Nichts der Führungstreffer für Leverkusen. In der 37. Minute lupfte Shelley Thompson nach Vorlage von Juniorinnen-Nationalspielerin Natalie Moik den Ball aus spitzem Winkel ins Jenaer Tor.

Mit der Führung im Rücken kehrte bei der Werkself zunehmend die Souveränität ins Spiel zurück. Die Jenaer Offensivbemühungen verpufften weitestgehend, während Leverkusen in der zweiten Halbzeit die Kontrolle im Spiel übernahm. In der 67. Minute fiel der zweite Treffer zur mittlerweile verdienten Leverkusener Führung. Erneut war Shelley Thompson, nach schöner Vorarbeit von Lena Steinbach erfolgreich.

Zwanzig Minuten vor Schluss kehrte schließlich Isabelle Linden auf den Rasen zurück. Nur weitere fünf Minuten später fiel das 3-0 für die Werkself. Nach erneuter Vorarbeit von Steinbach markierte Thompson ihren dritten Treffer im Spiel. Mit dieser Führung endete schließlich die Partie. Leverkusen kann sich mit einem souveränen und deutlichen 3-0 Erfolg Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Für Jena bleibt die Situation hingegen unverändert. Auch nach dreizehn Spielen steht die Mannschaft auf einem Abstiegsplatz mit einem Punkt vom rettenden Ufer entfernt. Nächstplatzierter Konkurrent ist jetzt der 1. FC Saarbrücken, der ebenfalls bereits am Samstag spielte und durch eine Niederlage beim VfL Wolfsburg allerdings in der Tabelle Leverkusen vorbei ziehen lassen musste. Beide Teams stehen sich am kommenden Wochenende gegenüber.

Auf der heimischen Kurt-Rieß-Anlage können die Leverkusenerinnen somit erneut gegen einen direkten Konkurrenten punkten und bei einem Sieg ihren Vorsprung auf sechs oder sogar sieben Punkte auf die Abstiegsränge ausbauen. Bei einem Saarbrücker Sieg dagegen wären beide Teams dann mit dreizehn Zählern wieder gleichauf in der Tabelle. Am heutigen Samstag in Wolfsburg waren die Saarländerinnen allerdings chancenlos.

Zur Halbzeit hatten die Wölfinnen mit 1-0 vorn gelegen. Das Tor hatte Martina Moser nach knapp einer halben Stunde erzielt. Nach der Pause brachte ein Doppelpack von Martina Müller den VfL endgültig auf die Siegerstraße. Kurz vor Spielende schraubte Rebecca Smith das Ergebnis schließlich noch zum deutlichen 4-0 Endstand in die Höhe.

Damit verloren die Saarbrückerinnen bei der Mannschaft, die sich während der laufenden Saison gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte bereits desöfteren schwer getan und überraschende Niederlagen kassiert hatte. Gegen den FCS hatte der VfL allerdings bereits in der Hinrunde mit 3-2 gewonnen. Mit dem gestrigen 4-0 Sieg klettern die Wölfinnen in der Tabelle zunächst auf den vierten Rang.

Am heutigen Sonntag können theoretisch aber Bad Neuenahr und Bayern München wieder vorbei ziehen. Die Münchnerinnen müssen allerdings bei Spitzenreiter Turbine Potsdam antreten. Vermeintlich leichter hat es dagegen das Überraschungsteam der bisherigen Saison aus Bad Neuenahr, das den Hamburger SV empfängt. Am vergangenen Sonntag hatten die Kurstädterinnen allerdings überraschend gegen die SG Essen-Schönebeck verloren.

Für den Herforder SV ist die Situation auf dem Papier derzeit am aussichtslosesten. Mit dem 1. FFC Frankfurt ist die derzeitige Tormaschine der Liga zu Gast. In der Tabelle rangiert man weiterhin mit bislang nur einem Zähler auf dem letzten Platz. Der Abstand auf das rettende Ufer beträgt damit bislang neun Punkte.

Am kommenden Wochenende wird Herford dann auf Wundertüte Wolfsburg treffen. Jena trifft auf die im Abstiegskampf derzeit mit Leverkusen punktgleiche SG Essen-Schönebeck. Neben dem bereits erwähnten Aufeinandertreffen der Werkself und Saarbrücken wird es auch an der Tabellenspitze ein direktes Duell geben: Der 1. FFC Frankfurt trifft auf Turbine Potsdam.

Spätestens dann könnte der FFC die Tabellenführung übernehmen, oder Potsdam seinen Vorsprung ausbauen und damit bereits für eine kleine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen sorgen. Die heutige Partie der Potsdamerinnen gegen Bayern München wird ab elf Uhr live auf DFB-TV übertragen. Hier gibt es eine Übersicht über den laufenden dreizehnten Bundesliga-Spieltag und den aktuellen Tabellenstand.

 

 

 

 

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