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15. Spieltag: Frankfurt mit Kantersieg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Montag, den 29. November 2010 um 01:52 Uhr

Der 15. Spieltag in der Fußballbundesliga der Frauen bescherte dem 1. FFC Frankfurt einen erneuten Kantersieg. Die Tormaschine der Liga behauptet damit eindrucksvoll die Tabellenspitze. Auf den Fersen bleiben den Hessinnen aber Turbine Potsdam und der FCR Duisburg, die ihre Spiele ebenfalls gewannen. Haarscharf an einer kleinen Sensation schrammten die Frauen von Bayer 04 Leverkusen beim VfL Wolfsburg vorbei.

Dank Martina Müller gelang den Wölfinnen gegen den phasenweise spielerisch überlegenen Aufsteiger noch ein Punktgewinn. Dass für die Gäste aus dem Rheinland nicht mehr als ein Unentschieden heraussprang lag an der Effektivität der Wolfsburgerinnen im ersten Durchgang. Trotz spielerischer Überlegenheit der Werkself hatte der VfL die Tore erzielt. Martina Müller brachte ihr Team bereits nach sechzehn Minuten in Führung. Knapp fünf Minuten vor der Halbzeit traf sie erneut.

Kurz nach Wiederanpfiff der Partie drehte Leverkusen allerdings innerhalb von zehn Minuten das Spiel komplett. Drei Minuten nach der Pause traf zunächst Maren Henseler. Sechs Minuten später gelang Susanne Kasperczyk der Ausgleich, nach weiteren vier Minuten erzielte Shelley Thompson schließlich den Führungstreffer für die Werkself.

Ein ähnlicher Spielverlauf wie im Hinspiel bahnte sich an, als Leverkusen einen 0:1 Rückstand ebenfalls mit drei Toren beantwortet hatte und das Spiel am Ende mit 3:2 gewinnen konnte. Am gestrigen Sonntag gelang dem VfL jedoch noch der Ausgleich. In der 74. Minute traf Melissa Wiik zwei Minuten nach ihrer Einwechslung und nach Vorarbeit von Müller zum 3:3 Endstand.

Für Leverkusen ist der Punkt jedoch besonders nach der bitteren Heimniederlage gegen Saarbrücken vom vorherigen Wochenende ein wichtiger Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Einen Rückschlag im Abstiegskampf erlitt dagegen der USV Jena. Gegen den Hamburger SV sah es lange nach einem torlosen Remis aus. In der Nachspielzeit gelang Ana Maria Crnogorcevic allerdings noch der Siegtreffer für die Hamburgerinnen.

Jena bleibt mit zwölf Zählern auf einem Abstiegsplatz, mit einem Punkt Abstand auf das rettende Ufer. Dies liegt allerdings auch daran, dass das Kellerduell der direkten Tabellennachbarn Saarbrücken und Essen-Schönebeck dem Wintereinbruch zum Opfer gefallen ist. Nachdem die Partie zwischen dem FCS und der SGS bereits im Vorfeld verlegt worden war, wurde sie am Sonntagmorgen wegen Unbespielbarkeit auch dieses Platzes vollständig abgesagt.

Beide Teams haben derzeit dreizehn Punkte auf dem Konto, während Leverkusen nach dem Punktgewinn bei Wolfsburg mit nun vierzehn Zählern an beiden Mannschaften vorbei auf den achten Tabellenrang klettert. Der HSV erreicht dank des Last-Minute-Sieges erstmals in der Saison die obere Tabellenhälfte. Die Hanseatinnen klettern auf den sechsten Rang und lassen die Münchner Bayern hinter sich.

Dem FCR Duisburg mussten sich die Münchnerinnen mit 1:2 geschlagen geben. In der Schlussphase der ersten Hälfte brachten Alexandra Popp und Simone Laudehr die Duisburger Löwinnen vor heimischer Kulisse in Führung. In der zweiten Halbzeit ließ der FCR jedoch mit zunehmender Spieldauer die Zügel etwas schleifen. In der Folge gelang Bayern kurz vor Ende des Spiels der Anschlusstreffer.

Einen misslungenen Befreiungsschlag von U20-Weltmeisterin Turid Knaak im eigenen Strafraum versenkte die U17-Nationalspielerin Lena Lotzen im Duisburger Gehäuse. Der FCR brachte das Ergebnis jedoch über die Zeit und bleibt mit dem Sieg dem Spitzenduo Frankfurt und Potsdam auf den Fersen. Ähnlich knapp wie Duisburg gewann auch Turbine Potsdam sein Heimspiel gegen Aufsteiger Herford.

Trotz früher Führung durch Lira Bajramaj in der elften Minute blieb ein etwaiges Torspektakel der Potsdamerinnen anschließend aus. Das Tor der Ballkünstlerin blieb das einzige des Spiels. Der Herforder SV hat sich damit zwar achtbar aus der Affäre gezogen, bleibt jedoch abgeschlagen Tabellenletzter. Die Situation der Westfälinnen mit zwölf Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze bei sieben noch verbleibenden Spielen wird zunehmend prekärer.

Potsdam tut sich angesichts eines mageren 1:0 Heimsieges gegen das Schlusslicht der Liga weiterhin ungewohnt schwer. Mit dem Sieg hält Turbine aber Anschluss an Spitzenreiter Frankfurt. Beim SC 07 Bad Neuenahr gelang dem Rekordmeister aus Hessen gestern ein 8:0 Kantersieg und damit zudem der zwölfte Sieg in Folge.

Sandra Smisek, sowie Kerstin Garefrekes per Doppelpack sorgten bereits vor der Pause für die Vorentscheidung. In der zweiten Halbzeit schraubte Birgit Prinz mit einem lupenreinen Hattrick das Ergebnis in die Höhe. Zwei Treffer dabei waren allerdings erfolgreich verwandelte Elfmeter. In der Schlussphase stellten Melanie Behringer und Sara Thunebro mit ihren Treffern den 8:0 Endstand her.

Nach diesem erneuten Torfestival der Frankfurterinnen führen diese die Tabelle weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung vor Turbine Potsdam an. Allerdings spricht auch das Torverhältnis eine deutliche Sprache: Der FFC hat inzwischen 32 Tore mehr auf dem Konto als die Potsdamerinnen, bei nur einem Gegentreffer mehr. Auch Bad Neuenahr, weiterhin Tabellenfünfter, hat bislang zwei Tore mehr erzielt als der Deutsche Meister.

Mehr Tore als Potsdam und Bad Neuenahr erzielten ansonsten nur die beiden in der Tabelle zwischen diesen beiden Mannschaften platzierten Teams aus Wolfsburg und Duisburg. Von diesen beiden ist allerdings nur Duisburg noch in Reichweite sowohl der Turbinen als auch des Spitzenreiters Frankfurt.

Alle Ergebnisse und die Tabelle des 15. Spieltages gibt es hier in einer Übersicht. Die Partie zwischen dem FCR Duisburg und Bayern München gibt es auf DFB-TV sowohl in voller Länge, als auch in einer kurzen Zusammenfassung zu sehen.


 

 

 

 

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