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16. Spieltag: Zwei Heimsiege und viel Schnee PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Montag, den 06. Dezember 2010 um 06:11 Uhr

Die deutschlandweit hereingebrochene Winterpracht sorgt bei Fußballerinnen und Fans für Schmacht. Der sechzehnte Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga ist beinahe vollständig den winterlichen Witterungsbedingungen zum Opfer gefallen. Ganze zwei Begegnungen konnten am gestrigen Sonntag letztendlich ausgetragen werden.

Zunächst gewann der Hamburger SV gegen den 1. FC Saarbrücken. Anschließend feierte auch Turbine Potsdam gegen den VfL Wolfsburg einen Heimerfolg. Alle weiteren Partien waren allerdings schon im Vorfeld abgesagt worden. Bereits am Donnerstag wurde dem Gipfeltreffen zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FCR Duisburg ein Riegel vorgeschoben. Nur einen Tag später fielen drei weitere Spiele dem Schneetreiben zum Opfer.

 
Die Partie des HSV war vorsorglich auf einen Kunstrasenplatz in Norderstedt verlegt worden. Dort hatten zunächst die Gäste aus Saarbrücken den besseren Start im Spiel. Bereits in der zweiten Minute ging der FCS durch Sif Atladottir per Elfmeter in Führung. Schon sechs Minuten später gelang den Hamburgerinnen jedoch der Ausgleich durch Antonia Göransson.

Nur sieben Minuten später hatte der HSV das Spiel dann vollends zu seinen Gunsten gedreht. Nationalspielerin Kim Kulig verwandelte den zweiten Elfmeter des Spiels zur Hamburger Führung. In der zweiten Halbzeit sorgte schließlich U19-Nationalspielerin Carolin Simon für die endgültige Entscheidung.

Durch den 3:1 Heimsieg und dank der zahlreichen Spielabsagen zog der HSV in der Tabelle nun auch an Bad Neuenahr vorbei, nachdem am vergangenen Wochenende bereits Bayern München hinter sich gelassen wurde. Damit belegen die Hamburgerinnen nun nach einem holprigen Saisonstart einen fast schon sensationellen fünften Platz, punktgleich zudem mit dem Viertplatzierten VfL Wolfsburg.

Die Wolfsburgerinnen verloren wenig später in Potsdam mit 0:4. Der Deutsche Meister hatten sich trotz spielerischer Überlegenheit auf einem jedoch verschneiten Geläuf zunächst erneut schwer getan. Beide Mannschaften gingen torlos in die Kabine. Auch die zweite Hälfte versprach anfänglich keine Besserung für Turbine, nachdem Kapitänin Jennifer Zietz neun Minuten nach Wiederanpfiff einen Foulelfmeter verschossen hatte.

Fünf Minuten platzte aber schließlich der Knoten. Anja Mittag brachte Potsdam in Führung, Yuki Nagasato erhöhte in der 75. Minute auf 2:0. In der Schlussphase schraubten schließlich Lira Bajramaj und Bianca Schmidt das Ergebnis in die Höhe. Die deutliche Niederlage ist für Wolfsburg ein erneuter Rückschlag, nachdem die Mannschaft bereits am vergangenen Wochenende nicht über ein Unentschieden gegen Aufsteiger Bayer 04 Leverkusen hinaus gekommen war.

Turbine Potsdam klettert dagegen dank des Ausfalls der Begegnung zwischen Tabellenführer Frankfurt und dem Tabellendritten Duisburg zurück auf den ersten Platz. Die Frauen von Trainer Bernd Schröder können somit zum zweiten Advent noch einmal die Aussicht von der Tabellenspitze genießen. Ein Frankfurter Sieg im Spitzenspiel wäre dagegen wohl schon eine kleine Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen zugunsten der Hessinnen gewesen.

Die verletzungsgeplagten Duisburgerinnen hätten sich zudem bei einer Niederlage aus dem Titelkampf verabschieden können. Mit einem Spiel weniger trennen die Löwinnen derzeit fünf Punkte von Spitzenreiter Potsdam. Eine große Lücke von neun Zählern klafft allerdings zwischen dem Tabellendritten aus Duisburg und den dahinter platzierten punktgleichen Wolfsburgerinnen und Hamburgerinnen.

Die drei Topteams der Liga, Duisburg, Potsdam und Frankfurt bleiben also derzeit das Maß aller Dinge im Frauenfußball. Eng ist es dagegen im Tabellenkeller der Liga. Saarbrücken bleibt nach der Niederlage und den Ausfällen aller anderen Partien auf dem zehnten Platz, mit einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Der Tabellenvorletzte USV Jena wäre gestern auf Bayern München getroffen, der abgeschlagene Herforder SV hätten den SC 07 Bad Neuenahr empfangen. Außerdem wären in einem direkten Kellerduell die SG Essen-Schönebeck und die Werkself aus Leverkusen aufeinander getroffen.

Am kommenden Sonntag findet das Viertelfinale des DFB-Pokals statt, sofern das Wetter dies zulässt. Dann würden unter anderem Bayern München und der FCR Duisburg aufeinander treffen. Dieselbe Paarung zu fast exakt demselben Zeitpunkt, ebenfalls im Viertelfinale, gab es bereits vor zwei Jahren. Damals siegte der FCR im Elfmeterschießen. Turid Knaak verwandelte den entscheidenden Elfmeter und die Duisburger Löwinnen gewannen später den DFB-Pokal.

Der siebzehnte Bundesligaspieltag der laufenden Saison findet voraussichtlich eine weitere Woche später, am letzten Wochende vor Weihnachten statt.  Anschließend geht es in die Winterpause. Im neuen Jahr nimmt die die Liga am sechsten Februar den Spielbetrieb wieder auf. Die Ergebnisse der beiden Partien des gestrigen, sechzehnten Spieltages und die aktuelle Tabelle gibt es hier in einer Übersicht.





 

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