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Winterpause & Ausblick auf das kommende Fußballjahr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Sonntag, den 19. Dezember 2010 um 22:13 Uhr

Abgesehen von einem einzigen Spiel fiel der für gestern anberaumte siebzehnte und letzte Bundesliga-Spieltag in diesem Jahr komplett aus. Dem anhaltenden Schneetreiben waren zuvor am vergangenen Wochenende bereits das gesamte Viertelfinale des DFB-Pokals, als auch unter der Woche mehrere Nachholspiele zum Opfer gefallen.

So endete das Frauenfußballjahr 2010 mit der Begegnung des VfL Wolfsburg gegen die SG Essen-Schönebeck. Die einzige Torschützin des Spiels war schließlich Martina Müller in der 76. Minute. Sie garantierte ihren Wölfinnen damit drei Punkte zum Jahresabschluss. Mit zwei Partien mehr als die meisten anderen Ligaclubs derzeit geht der VfL damit auf dem vierten Tabellenplatz in die Winterpause.

Auf der Tabellenspitze überwintert Turbine Potsdam mit einem Spiel mehr als Verfolger 1. FFC Frankfurt. Bereits der vorletzte sechzehnte Spieltag war von zahlreichen Spielabsagen geprägt. Auf den Abstiegsrängen überwintern der Herforder SV und der USV Jena. Der Aufsteiger aus Herford ist nahezu hoffnungslos abgeschlagen mit einem Zähler aus fünfzehn Spielen am Tabellenende.

Mitaufsteiger Bayer 04 Leverkusen rangiert mit zwei Punkten vor den Abstiegsrängen auf dem achten Tabellenplatz, vor dem 1. FC Saarbrücken und den Essenerinnen, die ihr Punktekonto am gestrigen Spieltag nicht aufbessern konnten. Im Tabellenmittelfeld stehen Bayern München hinter dem SC 07 Bad Neuenahr, dem Hamburger SV und Wolfsburg.

Das Spitzentrio der Liga bilden auch in der laufenden Saison die üblichen Verdächtigen FCR Duisburg, Frankfurt und Potsdam. Die drittplatzierten Duisburgerinnen haben derzeit allerdings die schlechtesten Aussichten auf den Gewinn der Meisterschaft und müssten auf mehrere Ausrutscher der beiden größten Konkurrenten hoffen.

Nachholtermine für die inzwischen zahlreich ausgefallenen Spiele stehen noch nicht fest. Am vergangenen Mittwoch hatten bereits einige der zuvor ausgefallenen und neu angesetzten Partien ausgetragen werden sollen. Dazu zählte auch eine Partie des DFB-Pokal-Viertelfinales, nämlich das Spiel des FSV Gütersloh gegen den 1. FFC Frankfurt.

Außerdem zwei Partien des sechzehnten Spieltags, München gegen Jena, sowie Herford gegen Bad Neuenahr. Zudem auch noch die bereits am fünfzehnten Spieltag abgesagte Begegnung zwischen Saarbrücken und Essen. Voraussichtlich werden einige der ausgefallenen Partien bereits im Januar nachgeholt, und damit die Winterpause verkürzt. Der Grund dafür liegt in dem krankhaften Erfolgswahn des DFB angesichts der kommenden Weltmeisterschaft im eigenen Land.

So soll die aktuelle Saison bereits Mitte März enden, um der Nationalelf anschließend sage und schreibe fast drei Monate zur WM-Vorbereitung zu gewähren. Dementsprechend zu Lasten der Vereine, die kaum eine optimale Vorbereitungszeit auf die verbleibenden und teilweise entscheidenden Ligaspiele haben werden. Inwieweit diese groteske Terminplanung letztlich eingehalten werden kann, dürfte jedoch stark am weiteren Verlauf des Winters liegen.

Während die DFB-Elf mit einem vermutlich zunächst erweiterten Kader nach gegenwärtigem Stand sieben Lehrgänge und vier Testspiele absolvieren wird, rollt aber auch für die Bundesliga-Vereine nach Saisonende weiterhin der Ball. Der DFB organisiert ein Überbrückungsturnier, ähnlich der Sommerliga, die in diesem und dem letzten Jahr als Vorbereitungsturnier auf die jeweilige Saison gedient hatte.

Im kommenden Jahr tragen vom Ostersamstag, dem 23. April, bis zum 22. Mai die jetzigen zwölf Erstligisten den sogenannten Frauen-Bundesliga-Cup 2011 aus. In zwei regional zusammen gestellten Sechser-Gruppen werden an fünf Spieltagen die beiden Gruppenersten ermittelt, die anschließend in einem Halfinale und Finale einen Sieger ausspielen. Die insgesamt drei Ko-Spiele finden im Rahmen eines Endrunden-Turniers am 22. Mai statt.

Einen Monat später beginnt dann die Weltmeisterschaft in Deutschland. Am 26. Juni steigt im Berliner Olympiastadion das Eröffnungsspiel. Die deutsche Mannschaft trifft dabei auf Kanada. Bereits fest steht, dass die Begegnung einen neuen europäischen Zuschauerrekord im Frauenfußball aufstellen wird. Am vergangenen Freitag wurde die 50.000ste Eintrittskarte verkauft.

Der bisherige europäische Rekord liegt bei einer Kulisse von 44.825 Zuschauern während des Länderspiels zwischen Deutschland und Brasilien in der Frankfurter WM-Arena am 22. April 2009. Die weltweite Bestmarke eines Eröffnungsspiels bleibt mit 78.972 Zuschauern beim WM-Auftakt zwischen den USA und Dänemark bei der Weltmeisterschaft 1999 in den USA weiterhin unangefochten.

Bei demselben Turnier wurde auch der bis heute ungebrochene absolute Weltrekord für Frauenfußballspiele aufgestellt. Das Halbfinale zwischen den USA und China sahen insgesamt 90.185 Zuschauer im Mutterland des Frauenfußballs. Für die kommende Weltmeisterschaft im Land des amtierenden Welt- und Europameisters wurden bereits über 400.000 Tickets verkauft.





 

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