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Antisemitismus: Antideutsche und Faschismus PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Donnerstag, den 16. Juni 2011 um 20:05 Uhr

Allein die Verwendung des Begriffes „Antisemitismus“ demaskiert sog. „Antideutsche“ als Faschisten. Der Begriff tradiert und impliziert die aus der Rassentheorie stammende und vom Nationalsozialismus kultivierte und instrumentalisierte Vorstellung, dass es sich bei „Juden“ um eine Ethnie, um sog. „Semiten“ handele. Der (links)liberale Faschismus zeigt seine ganze Unzurechnungsfähigkeit und Schizophrenie in der kritiklosen und unreflektierten Übernahme dieses nationalsozialistischen Propaganda-Begriffes.

Faschismus bezeichnet einen politisierten, rassistisch abgeleiteten Moralismus, der also zur politischer Programmatik, machtpolitisch instrumentalisiert, und somit letztlich zur Herrschaftslegitimation unter einem moralischen Deckmantel wird. Der liberale Faschismus konkret bezeichnet eine solche rassistische Herrschaftslegitimation, deren ideologischer und propagandistischer Kern eine Moraldoktrin bildet, die auf einem rassistischen Freiheitssurrogat basiert.

Genauer gesagt auf einer Vorstellung, welche die bestehende Herrschaftsordnung als „Freiheit“ suggeriert und legitimiert. Eine Moraldoktrin zeichnet sich ferner immer auch durch einen paranoiden, spalterischen, exkludierenden Charakter aus. Ihre Funktion besteht darin, ein rigides Ordnungsgefüge zu implementieren, das sich primär über Bedrohungen und Feindbilder definiert und nach außen hin abschottet.

Nach innen wird dabei die Unterwerfung unter eine Schutz und Sicherheit davor gewährende Obrigkeit und Kollektivstruktur verlangt. Oder bei verweigerter Gefolgschaft mit Verfolgung und Vernichtung gedroht. Daher wohnt faschistischen Gesellschaftsstrukturen zwangsläufig auch die Tendenz inne, politisch in totalitäre Staatsordnungen auszuufern. Der moralistische Ordnungsmechanismus, also das Prinzip der ideologischen und propagandistischen Erschaffung von Feindbildern und deren Verfolgung besteht im liberalen Faschismus aus paranoiden Kampfparolen wie der „Antisemitismus-Keule“.

Für die liberale Moraldoktrin wurde aus dem ursprünglich rassistischen und nationalsozialistischen Kampfbegriff „Antisemitismus“ nun eine eigene moralistische Parole zum Zweck der Diffamierung ideologischer Gegner und deren damit bewirkten Stilisierung zu Feindbildern und Bedrohungen eines im Gewand der Freiheit moralisch gleichgeschalteten Kollektivs.

Der Begriff „Antisemitismus“ reiht sich damit in eine lange Tradition faschistisch-totalitärer Kampfrhetorik ein, die eigene Standpunkte, und die letztlich durch sie legitimierten Herrschaftsordnungen moralisch für sakrosankt erklärt, indem sie davon abweichende Einstellungen dämonisiert und der gewaltsamen Verfolgung, bis hin zur Vernichtung preisgibt.

Im Mittelalter wurden Abweichler von der herrschenden und Herrschaft legitimierenden Weltanschauung als Hexen und Ketzer gebrandmarkt. Die liberale Moraldoktrin hat diese Begriffe durch „Antisemiten“ oder etwa auch „Verschwörungstheoretiker“ ersetzt. Der heutigen exzessiven Verwendung dieser Begriffe liegt eine moralistische und letztlich machtpolitisch, also herrschaftlich motivierte Willkür zugrunde.

Auch diese Willkür stellt eine Form von Gewalt dar. Dabei handelt es sich um den in faschistischen Gesellschaften üblichen und für sie charakteristischen moralistischen Terror, der im Namen des Guten, der Freiheit, des Allgemeinwohls Menschen disziplinieren und in ein gleichgeschaltetes Kollektiv einfügen soll.

Der moralistische Terror durch paranoide Kampfparolen wie die im (Nachkriegs-)Liberalismus typischen Begriffe „Antisemitismus“ oder „Verschwörungstheoretiker“ und deren auf diese Weise bewirkten Perversion zu leeren Moralplattitüden hat in der Regel vor allem die Zunahme von Verschwörungstheorien zur Folge. Letztlich leistet er vor allem auch dem weiteren gesellschaftlichen Grassieren eines rassistisch, nationalistisch oder konspirativ begründeten Antijudaismus Vorschub.

Die gegenwärtigen „Antisemitismus“-Brüllaffen, insbesondere die antideutschen Kryptonazis, erfüllen im etablierten Herrschaftsgefüge also auch bloß eine Rolle als nützliche Idioten. Sie dienen der Aufrechterhaltung der liberalen Herrschaftsordnung durch das unentwegte Spalten und Polarisieren der Gesellschaft. Durch das Schüren von Paranoia, Hass und Feindbildern innerhalb wie außerhalb der Gesellschaft, der die Menschen von den eigentlichen sozialen Problemen und ihren Wurzeln, ablenkt.

Auf diese Weise werden die Menschen vereinzelt, gegeneinander aufgewiegelt und ausgespielt. Als souveränes Kollektiv werden sie dadurch handlungsunfähig. Stattdessen werden sie als gleichgeschaltetes, zwangssolidarisiertes, aber innerlich zerrissenes und zerrüttetes Kollektiv einem über diesem Kollektiv stehenden, aber sich auch mit diesem, und dessen Zerrüttung legitimerenden Machtapparat unterworfen.

Moral, die spaltet, und dieser Spaltung herrschaftliches, also obrigkeitsstaatliches (nationalstaatliches) und/oder wirtschaftstotalitäres (monopolkapitalistisches) Heil entgegen setzt, ist der weltanschauliche Kern des Faschismus. Sie ist ein rassistisches Moralsurrogat, das Moralität durch Moralismus ersetzt.

Sie ist eine doktrinäre Moral, also die autoritäre Suggestion eines (angeblichen) Allgemeinwohls, als weltanschauliche Legitimation von (letztlich totalitärer) Herrschaft. Diese Herrschaft ist das moralische Gegenteil von Freiheit, so wie Moralismus das Gegenteil von Moralität ist, so wie Rassismus das Gegenteil von Humanität ist und so wie Liberalismus das Gegenteil von Humanismus ist.

Und auch so, wie der liberale Rationalismus das Gegenteil von einer aufgeklärten Vernunft ist. Von einer Rationalität, die Verstand und Gewissen, Empirie und Transzendenz, Logik und Dialektik vereint, statt zu spalten und gegeneinander auszuspielen. Im Faschismus dagegen grassiert das Irrationale, in Wissenschaft, Politik und Moral.

Dies zeigen rassistisch pervertierte (Pseudo-)Wissenschaften wie die Biologie. Dies zeigen moralistisch pervertierte Plattitüden wie „Antisemitismus“, die aus einer kulturellen Tradition, dem „Judentum“ – ganz im Sinne der pseudowissenschaftlichen Rassentheorie – eine Ethnie, eine Volksgemeinschaft, „Semiten“ machen wollen. (Echte) Freiheit lebt von Vernunft und Aufklärung. Faschismus dagegen lebt von der Irrationalität der Menschen.

Von Paranoia und Missgunst. Von Konkurrenz und Feindschaft. Von Gewalt im Gewand der Moral. Von Autorität  und Bevormundung im Gewand von Vernunft und Freiheit. Von rassistischen Ideologien im Gewand von Politik und Wissenschaft. Von moralistischem Terror im Namen der politischen Korrektheit, flankiert von politischer Möchtegern-Unkorrektheit. Von Vorstellungen und Begriffen wie „Antisemitismus“.


 

 

 

 

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