Start Beiträge Themen Politik & Gesellschaft Die Bilderberger: Ein antidemokratischer Klüngelclub
20.10.2017
  
Verwandte Beiträge
Teilen
bitly|a simple URL shortener
Echte Demokratie Jetzt!
Atomkraft? Nein Danke
Springer-Nazi-Schmiere
Global Change Now
Aktionen
Alice im Wandelland
 
Wir treten zurück
 
Barakas Netzgeflüster
Warnungen

   Unwettergefahr

 

   © Deutscher Wetterdienst, (DWD)
Wetter
Köln
0°C
Köln °C | Niederrhein °C | Dresden °C | München °C | Berlin °C | Karlsruhe °C | Bremen °C | Frankfurt °C | Münster °C | Kiel °C | Ostfriesland °C | Auckland °C | Christchurch °C | Wellington °C | Aberdeen °C | Cardiff °C | Bristol °C | Coventry °C | London °C | Amsterdam °C | Brüssel °C | Wien °C | Zell am See °C | Venedig °C | Treviso °C | Rom °C | Paris °C | New York °C | Los Angeles °C | Boston °C | Emmonak (Alaska) °C | Südpol °C
[Details]
Barakas Netzgeflüster
Wer ist online
Wir haben 75 Gäste online
banner-klein
Die Bilderberger: Ein antidemokratischer Klüngelclub PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Mittwoch, den 15. Juni 2011 um 23:21 Uhr

Am vergangenen Wochenende versammelten sich die sog. "Bilderberger" zu ihrem alljährlichen Geheimtreffen. Diesmal traten sie jedoch erstmals von sich aus ans kaum beachtete Licht der Öffentlichkeit. Die informelle Geheimgruppe hat ihr Geheimnis aufgegeben. Allerdings nur das ihrer Existenz. Ihre inhaltliche, politische Intransparenz behält sie dagegen bei. Und damit auch ihren konspirativen und antidemokratischen Charakter. Aus dem Geheimtreffen ist ein elitäres Zusammenkommen im Halbdunkel der Öffentlichkeit geworden.

Die Massenmedien schweigen überwiegend weiter über diese Treffen. Wird dennoch darüber berichtet – ein Trend der erst in jüngster Zeit zunimmt –, dann oft nur im Sinne oder nach Art eines faschistoiden, masochistisch-autoritätshörigen Kampagnenjournalismus, der elitäres Standesdünkel und machtpolitische Klüngelei außerhalb öffentlicher Informationen und Diskurse zu legitimieren versucht, und damit letztlich Partei für die eigene Entmündigung und Ohnmacht ergreift.

Ein echtes Freiheits- und Demokratie-Bewusstsein gibt es in den Redaktionen der großen Propaganda-Organe nicht. Kein Wunder allerdings, gehören diese doch direkt oder indirekt zu jenen Geheimtreffen, stehen dementsprechend auch unter deren Einfluss. Beides, das Totschweigen von Tatsachen, wie manipulativer Kampagnenjournalismus, hebelt Demokratie aus, bzw. erstickt sie bereits im Keim.

Demokratie ereignet sich im öffentlichen Raum. Politik ereignet sich in der Öffentlichkeit. Sie wird vom Souverän legitimiert bzw. direkt gestaltet. Politiker sind die Ausführenden des Souveräns und nicht unsichtbarer Machthierarchien. Am wenigsten sind sie elitäre Führerfiguren, autoritäre Vormundschaft der Gesellschaft. Der faktische Einfluss der Bilderberger-Treffen, im Hinblick auf dort eventuell beschlossene und anschließend umgesetzte politische Agenden bleibt spekulativ.

Die Mentalität und das Auftreten der gegenwärtigen Politiker als bürgerliche Aristokraten und ihrer korrupten Medienhuren als ihr Propaganda-Sprachrohr entlarven die gegenwärtige Gesellschaftsordnung aber einmal mehr als autoritär und faschistisch. Von echter Demokratie sind die bestehenden Herrschaftsgesellschaften meilenweit entfernt.

Die Bilderberger-Gruppierung kann in diesem Rahmen wenigstens als semi-konspirativer Planzirkel begriffen werden, der sich als koordinierende, elitäre Machtinstanz an der Spitze des herrschenden Machtapparates zu konstituieren versucht. Als loses, informelles Kontrollgremium an der Spitze eines komplexen, verselbstständigten Herrschaftssystems.

Inwieweit diese Kontrolle oder gar Führung gelingt, und damit also faktische Macht ausgeübt wird, bleibt, eben aufgrund des konspirativen Charakters der Bilderberger, vornehmlich eine Sache für Verschwörungstheorien. Aus (Herrschafts-)systemischer Perspektive kann die Gruppe letztlich auch als Systemimmanentes Phänomen verstanden werden.

Als zwanghafter Versuch (pseudo-)elitärer Kreise zur Kontrolle von eben verselbstständigten, und, aufgrund des zentralistisch-autoritären Charakters von Herrschaft an sich, auch destruktiven systemischen Prozessen und Entwicklungen. Das destruktive Potenzial der etablierten Herrschaftsordnung tritt derzeit deutlich zu Tage.

Die totalitäre Wirtschaftsordnung, die einer autoritären, und letztlich illusionären Nationalstaatsordnung aufgestülpt ist, befindet sich in einem schleichenden Zusammenbruch. Der wird von den Massenmedien zumeist ebenso verschwiegen, wie konspirative Treffen elitärer Zirkel der gegenwärtigen Herrschaftsordnung, oder der weltweit zunehmende, und etwa in Spanien und Griechenland bereits voll ausgebrochene Protest gegen die bestehende Wirtschaftsdiktatur und die von dieser völlig korrumpierten Staatsordnung.

Die von manipulativem Kampagnenjournalismus noch immer als „Demokratie“ ausgegeben werden. Was wiederum vielerorts, insbesondere in Reihen des Wohlstandsbürgertums, mangels besseren Wissens, was Demokratie ist, und als Legitimationsgrundlage für das eigene Schweigen, das Buckeln nach oben und das Treten nach unten, geglaubt wird. Tatsächlich ist aber weder an einer Wirtschaftsdiktatur, noch an einer konspirativen, sich mit Medien, Adel und Wirtschaft prostituierenden Politik irgendetwas auch nur einen Hauch von demokratisch.





 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Beiträge
März 2011

 

 

 

 
Februar 2011



 
Meist gelesen
Beiträge
Januar 2011

 

 

 
Dezember 2010

 

 

 
November 2010

 

 

 

 
Oktober 2010

 

 

 
September 2010

 

 

 
August 2010