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Weltmeisterschaft: USA und Japan im Finale * Deutschland scheidet aus * Verletzung von Kim Kulig * Hohes Zuschauerinteresse PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Baraka   
Mittwoch, den 13. Juli 2011 um 23:12 Uhr
  •    Weltmeisterschaft: Halbfinale

Am Mittwoch Abend wurde das WM-Halbfinale ausgetragen. Zunächst gewannen die US-Amerikanerinnen gegen Frankreich mit 3:1. In derselben Höhe gewann anschließend auch Japan nach einer Galavorstellung gegen diesmal blasse Schwedinnen. Die USA stehen erstmals seit 1999 und zum insgesamt dritten Mal im Finale einer Weltmeisterschaft. Japan erreichte erstmals überhaupt das WM-Endspiel. Das Finale zwischen den USA und Japan findet am Sonntag um 20.45 Uhr statt. Zuvor wird am Samstag ab 17.30 Uhr in Sinsheim das Spiel um Platz Drei zwischen Frankreich und Schweden ausgetragen.

 

 

  •    Weltmeisterschaft: USA und Schweden im Halbfinale

Das WM-Viertelfinale ist komplett. Nach Frankreich und Japan qualifizierten sich am Sonntag auch Schweden und die USA für das Halbfinale. Die Schwedinnen schafften die Entscheidung als einziges Team in der Runde der letzten Acht innerhalb der regulären Spielzeit. Die US-Amerikanerinnen mussten gegen Brasilien ebenfalls wie zuvor die Französinnen und die Japanerinnen über die Verlängerung gehen.

Dabei sahen sie schon wie der sichere Verlierer aus und drehten erst in buchstäblich letzter Sekunde das Spiel. Die Entscheidung fiel allerdings erst im Elfmeterschießen. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Mit einer Frau weniger auf dem Platz mussten die Amerikanerinnen kurz nach Beginn der Verlängerung die Führung für Brasilien hinnehmen. Erst in der Nachspielzeit der Extrazeit gelang Abby Wambach doch noch der Ausgleich.

Im anschließenden Elfmeterschießen behielt das amerikanische Team die Oberhand. US-Torhüterin Hope Solo hielt den vorletzten Elfmeter der Brasilianerinnen, während ihre Teamkolleginnen sichere Schützinnen waren. Etwas leichter hatten es die Schwedinnen bei ihrem Weiterkommen. Gegen Australien gewannen sie nach 90 Minuten mit 3:1. Im Halbfinale trifft Schweden am Mittwoch auf Japan, die Amerikanerinnen spielen gegen Frankreich.



  •    Kulig mit Kreuzbandriss

Der anfängliche Verdacht hat sich nach der Untersuchung im Krankenhaus bestätigt. Der DFB bestätigte die für eine(n) FußballerIn schlimmste Diagnose auf einer Pressekonferenz am Tag nach dem bitteren Ausscheiden aus dem WM-Turnier im eigenen Land. Kim Kulig hat sich in der Viertelfinalpartie gegen Japan bereits in der dritten Minute einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Der Nationalspielerin, die zur neuen Saison in Diensten des Vizemeisters 1. FFC Frankfurt steht, muss jetzt erst einmal mit einer Zwangspause von mindestens sechs Monaten rechnen.

 

 

  •    Rekord-Einschaltquote

Rekord-Quote beim deutschen WM-K.O.: Im Schnitt sahen 16,95 Millionen Zuschauer am Samstagabend das 0:1 nach Verlängerung der deutschen Nationalmannschaft im Viertelfinale gegen Japan. Noch nie haben mehr Zuschauer in Deutschland ein Frauen-Fußballspiel live vor dem Fernseher verfolgt. Das ZDF verzeichnete damit einen Marktanteil (MA) von 59,3 Prozent. Dies war der zweithöchste Wert bei der laufenden WM nach den 60,1 Prozent beim 2:1 der deutschen Mannschaft im Eröffnungsspiel gegen Kanada.

Alle vier Spiele des Titelverteidigers bei der Heim-WM waren für ARD und ZDF Quotenhits. Deutschland gegen Nigeria (ARD) hatten 16,39 Millionen Zuschauer gesehen, Deutschland gegen Frankreich (ZDF) 16,24 Millionen. Die Kanada-Partie (ARD) sahen 15,37 Millionen. "Egal was noch passiert, unsere Erwartungen sind weit übertroffen und wir sind sehr sehr zufrieden mit dieser WM", so ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz.

Solche Einschaltquoten im „Frauen-Fußball“ hätte man zuvor nicht für möglich gehalten. Auch das erste Viertelfinale am Samstag, in dem Frankreich im Elfmeterschießen gegen England ins Halbfinale eingezogen war, erzielte eine herausragende Quote. 6,88 Millionen Fans vor den Fernsehen war die höchste Sehbeteiligung nach den vier deutschen Spielen. Der Marktanteil betrug 37,1 Prozent.

 

 

  •    Weltmeisterschaft: Aus für Deutschland

Für Deutschland ist die Weltmeisterschaft im eigenen Land bereits nach dem Viertelfinale zuende. Die deutsche Mannschaft unterlag am Samstag Abend Japan in der Verlängerung mit 0:1. Zuvor verlor England gegen Frankreich in der ersten Viertelfinalpartie bei dieser WM. Hier fiel die Entscheidung im Elfmeterschießen. Die Französinnen behielten mit 4:3 die Oberhand. Nach Verlängerung hatte es 1:1 gestanden. Die zwei weiteren Viertelfinalspiele finden am Sonntag statt. Um 13 Uhr trifft Schweden auf Australien. Um 17.30 Uhr spielen Brasilien und die USA um den Einzug ins Halbfinale.

 

 

  •    Verdacht auf Kreuzbandriss

Nationalspielerin Kim Kulig ist wegen einer Verletzung am rechten Knie noch während des WM-Viertelfinales gegen Japan ins Krankenhaus gebracht worden. Eine Diagnose stand zunächst noch aus. Der DFB-Mannschaftsarzt vermutete, dass es sich bei der Verletzung um einen Kreuzbandriss handelt. Die 21-Jährige kam nach einem Kopfballduell in der dritten Spielminute unglücklich auf und verdrehte sich dabei das Knie. Kulig wurde anschließend ausgewechselt und durch Bianca Schmidt ersetzt. Linda Bresonik rückte auf Kuligs Position im defensiven Mittelfeld, Schmidt übernahm auf der rechten Abwehrseite.



  •    Großes Zuschauerinteresse an Weltmeisterschaft

Nach dem Ende der WM-Gruppenphase haben das WM-Organisationskomitee und der DFB in einer vorläufigen Bilanz die Fußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland als sehr erfolgreich eingestuft. Die Zuschauerresonanz liegt deutlich über den Erwartungen. Die Ausrichtung der Weltmeisterschaft sei anfänglich mit einem hohen finanziellen Risiko für den DFB verbunden gewesen, so DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Aus dem Risiko sei nun aber „ein großer Glücksfall geworden“. Vor drei Jahren habe man sich nicht vorstellen können, dass auch WM-Spiele ohne deutsche Beteiligung eine so große Resonanz hervorrufen könnten, wie sie nun ausgelöst wurde. 597.644 Zuschauer haben die 24 Vorrundenspiele verfolgt, was einem Durchschnitt von 24.902 Besuchern pro Partie entspricht.

Auch das Zuschauerinteresse an den Live-Übertragungen in ARD und ZDF ist sehr hoch und liegt deutlich über den Erwartungen. Bei den Spielen der deutschen Mannschaft saßen jeweils mehr als 15 Millionen Zuschauer vor den Fernsehschirmen. Das zweite Vorrundenspiel gegen Nigeria verfolgten gar durchschnittlich 16,39 Millionen Zuschauer, was einen Marktanteil von fast 52 Prozent bedeutete. Dies ist ein Rekord für ein Frauenfußballspiel.

Ok-Präsidentin Steffi Jones sagte, die am Turnier beteiligten Mannschaften seien begeistert, dass in Deutschland ein fachkundiges Publikum in die Stadien komme, das auf die Spielszenen angemessen reagiert. Niersbach erklärte, den DFB erfreue es, dass die Zuschauer fair jede Nationalhymne würdigen. „Bei der Männer-Nationalmannschaft, das muss ich zugeben, ärgern oder schämen wir uns manchmal, wenn die Hymnen nicht respektiert werden. So wie es bei den Frauen ist, wünschen wir es uns auch bei den Männern.“



 

 

 

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