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22.07.2017
  
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NATO-Kriegspropaganda * Grundeinkommen * 11. September * Vorratsdatenspeicherung * Tropen-Virus * Krieg um Öl PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 17. September 2011 um 23:30 Uhr
  •    NATO-Krieg in Libyen – Kriegspropaganda westlicher Medien

"[...] Mahdi Nazemroaya stellte unmissverständlich fest, dass er kein völliger Befürworter der Politik von Oberst Muammar Gaddafi ist. [...] Doch noch weniger Verständnis zeigt er für die Berichterstattung durch die internationalen Medien. Nichts von dem, was dort gemeldet wird, beschreibt die tatsächliche Situation in Libyen. Kein Wort findet sich von den Angriffen der Rebellen auf Schulen, Kindergärten und Universitäten, von gefolterten und vergewaltigten Frauen, denen am Ende brutal die Brüste abgeschnitten wurden. Nichts von ermordeten, oft sogar enthaupteten, Zivilisten. Nicht von Gaddafi-Truppen wurden diese Verbrechen begangen, sondern von den Aufständischen. [...]"

Der ganze Artikel auf The Intelligence: Bericht eines Augenzeugen aus Libyen

 

 

  •    Woche des Grundeinkommens

"Die 4. „Internationale Woche des Grundeinkommens“ findet vom 19.- 25.9. 2011 mit dem inhaltlichen Fokus auf „Bedingungsloses Grundeinkommen in Europa“ statt. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen in Deutschland, Österreich, Luxemburg und weiteren Ländern wird das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ in die Öffentlichkeit gebracht werden.

Europa ist gespalten: Einer wachsenden Zahl von Menschen sind selbst die grundlegenden Bedürfnisse verwehrt. Eine Teilhabe am politischen. sozialen und kulturellen Leben ist nicht möglich. Die ungleiche Verteilung ist ein wachsendes Problem. Die Regierungen beschränken sich vielfach auf Mindestsicherungspolitik. Die zum Einsatz kommenden Modelle sind weder Armut bekämpfend, noch Teilhabe sichernd und vielfach diskriminierend, stigmatisierend und repressiv. [...]"

Zur Website und zum Aufruf zur 4. Internationalen Woche des Grundeinkommens

 

 

  •    Christoph Hörstel zum zehnjährigen Jubiläum des 11. September

 

 

  •    9/11 und die Verschwörungstheorie vom islamistischen Terror

 

 

 

  •    Vorratsdatenspeicherung

"[...] Ein treffenderer Begriff für die Vorratsdatenspeicherung wäre vorauseilende Volksüberwachung. [...] Im Zeitalter der digitalen Vernetzung ist die Zahl der Instrumente und Möglichkeiten exponentiell gestiegen - weit über die digitale Heizungskette hinaus. Deshalb wird wichtiger als je zuvor, dass nicht alle theoretisch möglichen Mittel auch ausgeschöpft werden. Denn ein Rechtsstaat zeichnet sich vor allem durch das aus, was er unterlässt, zum Beispiel Willkür, Vorverurteilung und Überwachung. [...]"

Der ganze Artikel von Sascha Lobo auf SpiegelOnline: "Die vorauseilende Volksüberwachung"

Begründung der Petition: Im Zuge einer Vorratsdatenspeicherung werden ohne jeden Verdacht einer Straftat sensible Informationen über die sozialen Beziehungen (einschließlich Geschäftsbeziehungen), die Bewegungen und die individuelle Lebenssituation (z.B. Kontakte mit Ärzten, Rechtsanwälten, Betriebsräten, Psychologen, Beratungsstellen usw.) von 500 Millionen Europäern gesammelt. Eine derart weitreichende Registrierung des Verhaltens der Menschen in Deutschland ist inakzeptabel. Eine Vorratsdatenspeicherung höhlt Anwalts-, Arzt-, Seelsorge-, Beratungs- und andere Berufsgeheimnisse aus und begünstigt Datenpannen und -missbrauch. Sie untergräbt den Schutz journalistischer Quellen und beschädigt damit die Pressefreiheit im Kern. [...]


 

  •    Neues pathogenes Virus

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg teilt mit, es habe ein pathogenes Virus nachgewiesen. Es handele sich um ein tropisches Virus, das in mehreren Organen einer toten Amsel in Hessen entdeckt worden wäre. Bei dem Virus handele es sich um das sogenannte Usutu-Virus, das aus Afrika stamme. Es sei bereits 2010 in Stechmücken in Deutschland nachgewiesen worden und sei auf den Menschen übertragbar. Infektionen in Menschen seien bisher in Deutschland noch nicht diagnostiziert worden. Hintergrund der neuesten Verlautbarung ist der seit einiger Zeit beobachtete Rückgang der Amsel-Population in Süddeutschland. Ob das Usutu-Virus für ein Massensterben unter Amseln verantwortlich sei, müsse noch bewiesen werden, so das BNI.

Kommentar: Ein über alle Maßen amüsanter Versuch, eine neue Vogelgrippe zu inszenieren. Mit allerdings noch wesentlich mehr Angstpotenzial für ängstliche, labile Menschen, da das behauptete Virus nicht nur auch auf den Menschen übertragbar sein, sondern auch in Stechmücken vorkommen soll. Für vernünftige Menschen (die Vernunft nicht mit Paranoia und Rassismus verwechseln) besteht dagegen kein Anlass zur Sorge. Für pathogene Viren – außer in den psychotischen Gehirnen rassistischer Pseudowissenschaftler – gibt es nicht den geringsten Hin- und Nachweis.

Die bei solchen Virennachweisen zur Anwendung kommenden Nachweisverfahren sind in höchstem Maße unwissenschaftlich und nicht valide. Nachgewiesen, bzw. labortechnisch konstruiert, und damit scheinnachgewiesen werden lediglich Blutprotein- und/oder Nukleinsäurestrukturen, die als Bestandteile eines pathogenen Virus interpretiert, aber eben nicht naturwissenschaftlich exakt und valide nachgewiesen werden. Fotografiert werden dabei zusätzlich oft noch sogenannte Laborartefakte, d.h. organische Strukturen, die bei der chemischen und technischen Aufbereitung von Laborproben für die Elektronenmikroskopie entstehen.

Lese- & Linktipps:

 

 

  •    Das Geschäft mit dem Öl – Grundlage des westlichen Wohlstands

 

 

 

 Lesetipps:

 

 

 

 

 

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Grundeinkommen im Bundestag
 
In genau einer Woche, am kommenden Montag findet eine öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages statt. Darin wird Susanne Wiest ihre Petition für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens in Höhe von 1500 Euro für jeden Bürger, von der Wiege bis zur Bahre, ohne auch nur die geringste obrigkeitsstaatliche Kontrolle, Repression sowie aufoktroyierte, moralistisch definierte Gegenleistung, vortragen und erläutern.

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hatte Anfang Oktober bestätigt, dass die Grundeinkommens-Petition in einer öffentlichen Anhörung beraten werden wird. Die Sitzung findet am Montag, dem achten November, in der Zeit von 13 bis 16 Uhr statt.

Ursprünglich sollte die Anhörung im Europasaal im Paul Löbe-Haus direkt neben dem Reichtstag stattfinden. Der Europasaal ist zwar einer der Größten aller Ausschusssäle, jedoch erwies sich der Andrang von Zuschauern und Zuhörern als noch größer. Bereits wenige Stunden nach Beginn der Anmeldefrist für Zuhörer war der Saal ausgebucht.

Daher wurde die Sitzung schließlich in den Anhörungssaal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus verlegt. Auch dieser Saal war jedoch nach wenigen Tagen ausgebucht. Daraufhin wurde ein weiterer Raum bereit gestellt, in dem die Anhörung per Live-Übertragung verfolgt werden kann. Einlass für Besucher ist ca. 12.30 Uhr. Außerdem wird auch der Parlamentskanal die Anhörung via Livestream übertragen.
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